OWK bestätigt Vorstand im Amt / Helfer für die Vorbereitungen

Hauptaufgabe ist das Wandern

Der neue, überwiegend alte Vorstand des Odenwaldklubs Groß-Zimmern. - Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - Wenig hat sich bei der Vorstandsbesetzung des Odenwaldklubs (OWK) Groß-Zimmern geändert. Von Ulrike Bernauer

Der erste Vorsitzende Norbert Kaiser, Stellvertreter Jürgen Günster und Schriftführerin Renate Pullmann wurden kürzlich im „Zimmerner Treff bei Meo“ in ihren Ämtern bestätigt.

Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Manfred Maiwald, er wurde bei der Mitgliederversammlung als Rechner gewählt. Auch bei den Wanderwarten ergaben sich nur wenige Änderungen. Gabi Wich ist als Seniorenwanderwartin hinzugekommen. Neu im Vergnügungsausschuss ist Brigitte Günster und zu den Ehrentagevertreterinnen stieß nun Inge Daum hinzu. Zurzeit hat der OWK 316 Mitglieder, das ist ein Minus von drei Mitgliedern gegenüber dem vorangegangenen Jahr.

Die Hauptaufgabe des Vereins ist das Wandern, folglich haben die Wanderwarte, neben Erika Neumann, Hans-Jürgen Badior, Hans Eckhardt, Brigitte Jung, Karin Klober, Erhard Schweppler und Jürgen Schleicher sowie für die Senioren Hans Eckhardt und Gabi Wich eine wichtige Funktion im Verein.

Kaiser warb für die Unterstützung der Wanderwarte, diese hätten die zeitaufwändige Arbeit, die Wanderungen vorzubereiten. Dazu gehöre immer eine Vorwanderung, um den Mitgliedern die eigentliche Veranstaltung zu einem echten Erlebnis werden zu lassen. Auch die Kosten, meist werden zwei Fahrzeuge benötigt, sollten bedacht werden.

Der Vorsitzende freute sich daher, dass sich mit Rainer Reichert und Bernd Ebert zwei Wanderer bereit erklärten, jeweils eine Wanderung zu übernehmen. Das reiche aber noch nicht. „Sollte es uns nicht gelingen, weitere Mitglieder für dieses Amt zu gewinnen, wird es leider in absehbarer Zeit dazu kommen, dass wir unser Angebot reduzieren und unseren Mitgliedern raten müssen, sich für ihre Wanderungen bei den Nachbarvereinen umzusehen“, erklärte Kaiser.

14 Halb- oder Ganztagswanderungen sind für 2014 vorgesehen. Diese könnten kaum unterschiedlicher sein.

Auf dem Programm stehen ein ortsgeschichtlicher Rundgang, eine närrische Wanderung, aber auch der Weg zum Feldberg im Taunus.

Hinzu kommen drei mehrtägige Wanderungen, die ins Walis, in die Hochrhön und an den Tegernsee führen. Für die Senioren gibt es ein gesondertes Programm, hier ist eine sechstägige Fahrt nach Berlin geplant. Ansonsten wollen die Ältesten beispielsweise um den Reinheimer Teich marschieren oder ans Oberwaldhaus.

Besonderres Thema ist an jeder Jahreshauptversammlung die Birkenruhe. Zwei Arbeitseinsätze waren in diesem Jahr nötig, um die Grundreinigung des Geländes und die Inspektion der Spielgeräte durchzuführen. Für das Frühjahr sind aufwändigere Instandsetzungsarbeiten geplant. Die Dächer beider Hütten, der offenen und der geschlossenen, sind marode und müssen zumindest teilweise erneuert werden.

Auch die Bänke für die Besucher sind in die Jahre gekommen, vier von ihnen müssen komplett ersetzt werden. Sehr zufrieden zeigte sich Kaiser mit dem neuen Pächter André Vogel. „Die Bewirtschaftung ist gut angelaufen, trotz des bescheidenen Sommerwetters. Wir hoffen und wünschen uns und dem Pächter, dass das kommende Jahr noch besser werden wird.“

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