Groß-Zimmern

„Herausforderung und eine Riesenchance“

Zum Thema „Soziale Stadt“ kamen über 100 Bewohner zur Bürgerversammlung in die Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern. Dort wurde das Konzept und dessen Erfolgsaussichten vorgestellt.

Groß-Zimmern (guf) - „Eigentlich eine tolle Sache. Man könnte hier viele Möglichkeiten nutzen. Aber eben nur, wenn sich auch genügend Aktive finden, die mitmachen“, sagt Werner Simon am Ende der Bürgerversammlung. Mit der „tollen Sache“ meint der engagierte Zimmerner die „Soziale Stadt“. Deren Programm, Konzept und Erfolgsaussichten wurde am Donnerstagabend in der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) vorgestellt.

Über 100 Teilnehmer waren der Einladung von Gemeindeparlamentsvorsteherin Katharina Geibel gefolgt, darunter außerordentlich viele Frauen und „erstmals auch zahlreiche Bürger, die nicht auch in politischen Gremien engagiert sind“, meinte Jugendpfleger Tom Hicking, der wesentlich daran beteiligt war, dass das Bund-Länder-Programm in Groß-Zimmern nun anläuft.

„Jeder kann Meinungen und Ideen einbringen. Es ist eine Herausforderung und eine Riesenchance“, warb Bürgermeister Achim Grimm für möglichst viel Bürgerbeteiligung. „Es handelt sich zwar in erster Linie um ein Städtebauprogramm, aber es gibt auch viele Mittel und Möglichkeiten für Projekte im sozialen Bereich“, erklärte Planer Thomas Heinrich, der gemeinsam mit Sozialarbeiter Tobias Lauer die nun anstehenden Prozesse hauptamtlich in der „Projektwerkstatt“ begleitet und betreut. Volkmar Schirmer stellte am Beispiel Rüsselsheim mögliche Veränderungen und Entwicklungen vor, wobei viele im Publikum wohl auf den Geschmack kamen.

„Wieviel Geld gibt es denn für das Projekt“, wollte ein älterer Teilnehmer wissen. Für den Vorgestellten Ortsteil mit 9 000 Einwohnern waren es 7,5 Millionen, erfuhr er. Aber es gebe zur Unterstützung noch andere Töpfe, ergänzte Schirmer. Viele diskutierten abschließend noch über konkrete Aktionen.

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