Herbst auch im Frauenkreis

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Zu Gast beim evangelischen Frauenkreis. Der Herbstbasar ist zugleich auch ein geselliges Beisammensein.

Groß-Zimmern ‐ Je enger man beieinander sitzt, desto gemütlicher. So hätte das Motto des 43. Herbstbasars im evangelischen Gemeindehaus lauten können. Denn der Ansturm auf Kuchen und Torten, Büchertische, Tombola, Stick- und Strickerzeugnisse war riesig. Von Ursula Friedrich

Der evangelische Frauenkreis, seit 43 Jahren Organisator des ganzen, hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Gemeindemitglieder zu bewirten. „Leider sind wir mit den Jahren weniger geworden“, bedauerte Christel Sänger, aktive Frau der ersten Stunde.

Christel Sänger, Hildegard Lorz und Doris Schultheis (von links) verwöhnen die Gäste mit selbst gemachten Kuchen und Torten.

Gemeinsam mit Ute Obmann-Bunte und Pfarrer Michael Fornoff hält sie die organisatorischen Fäden in den Händen. Mit den Jahren wurde das Durchschnittsalter im Frauenkreis zwar höher, die Aktiven sind allerdings nur noch etwa ein Dutzend. Doch um die beliebte Veranstaltung zu stemmen, kam mächtig Hilfe von den Gemeindemitgliedern. „Wir haben 35 Kuchen und Torten gespendet bekommen“, freute sich Sänger – und tolle Tombolapreise gab es auch. Espressomaschine, CD-Player, Rumtopf und viele Haushaltswaren konnte man gewinnen. Der Büchertisch wurde erneut mit christlicher Literatur, Kalendern sowie Kinderbüchern der Stadtmission Darmstadt bestückt. Marmeladen nach Omas Rezept, selbst gestrickte Socken und gestickte Decken, Kerzen, CDs und mehr rundeten das Sortiment des Basars ab. „Früher haben wird mehr Handarbeiten angeboten, aber die sind nicht mehr so gefragt“, erklärte Sänger die „Trendwende“ im Sortiment. Sie hofft auf gute Einnahmen, denn gleich zwei Projekte sollen unterstützt werden. Der Verein „Weiterleben“ in Darmstadt hilft Menschen mit Krebserkrankung sowie Freunden und Angehörigen mit Informationen, Selbsthilfegruppen, psychosozialer Betreuung und mehr. Dorthin soll ein Teil der Einnahmen fließen.

Unser Geschirr und Besteck im Gemeindehaus ist das reinste Puzzle“, sagte Pfarrer Michael Fornoff, auch hier sind Neuanschaffungen dringend erforderlich. Im Anschluss an die gesellige Feier im Gemeindehaus lud der Geistliche die Christen zur Feier eines gemeinsamen Abendgottesdienstes in das benachbarte Gotteshaus.

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