Hund und Pferd als Lehrer der anderen Art

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Ein ungewohnter Anblick auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule: Die Mitglieder des Tierschutzclub dürfen reiten lernen.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Acht Wochen lang dürfen sie jeden Montagnachmittag reiten, elf Mädchen und zwei Jungen der Albert-Schweitzer-Schule (ASS). Sie haben sich einer freiwilligen Nachmittags-Arbeitsgruppe angeschlossen, dem Tierschutzclub.

Es wird nicht nur das Glück auf dem Rücken der Pferde, beziehungsweise der Ponys gesucht, sondern später auch der Hundeführerschein gemacht und das Tierheim in Münster besucht.

Larissa Ertel ist im Zirkus Baldini schon mal geritten, sonst hatte sie vor den Reitstunden an der Schule keine Erfahrung. Inzwischen - heute ist die dritte Reitstunde - sitzt sie schon sicher im Sattel. „Die Hände weiter auseinander beim Halten der Zügel“, kommt eine Anweisung von Reitlehrerin Gabriele Grünberg.

Der Umgang mit Tieren schult Geduld und Rücksicht

Sie bringt die Ponys zu den Schülern an die Schule. Das findet Lehrerin Bärbel Tippe besonders angenehm. „Wir haben das schon einmal gemacht, da musste ich mit den Kindern im Bus zum Reithof fahren, das war viel mehr Aufwand.“

Die Schüler - dabei ist auch ein Mädchen aus der Schule im Angelgarten - lernen viel im Umgang mit den Tieren. Nicht nur Reiten oder den Umgang mit dem Hund, sondern auch mehr Geduld und Rücksichtnahme.

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