Schwestern liefern Rezept für Fastenessen / kommunikationsförderndes Dessert

Indischer Reis und Quatsch-Mahall

Einen Nachschlag holten sich am Sonntag viele beim Fastenessen. Fotos (2): Bernauer

Groß-Zimmern - Zum Fastenessen kurz vor Ostern hatte die katholische Pfarrgemeinde St. Bartholomäus am Sonntagmittag eingeladen. Von Ulrike Bernauer

Die 150 Karten für die gemeinsame Speisung waren schon im Voraus restlos ausverkauft und nach dem Gottesdienst versammelten sich viele Hungrige im Pfarrzentrum.

Fleischloses stand logischerweise auf der Speisekarte. Der indischen Reistafel folgte ein Gemüsereis mit einer Joghurt-Curry-Soße und Achar, eingelegten Apfelstückchen in einer scharfen und einer milden Variation. Dazu gab es Pappad, einen ausgesprochen dünnen, frittierten Fladen, der auf den ersten Blick nicht besonders lecker wirkte, dann aber tatsächlich köstlich schmeckte.

Die Rezepte hatten die indischen Schwestern Rosily Thomas und Mariana Lakra aus ihrer Heimat mit gebracht, gekocht hatten sie gemeinsam mit der Küchenmannschaft der Bartholomäus-Gemeinde.

Viele Gäste fanden das Essen so lecker, dass sie sich einen Nachschlag holten.

Georg Blank kredenzte wieder den Nachtisch, der auch in diesem Jahr eine wohlschmeckende Eigenkreation war. Quatsch-Mahall nannte Blank den Schaumschokokuss, der noch mit einem Mangobonbon und einem Riegel Schokolade verfeinert wurde. „Viele fragen: wie soll ich das jetzt essen?“, erklärte Blank lachend. Damit sei genau der Sinn des Nachtisches erfüllt, „die Gäste haben darüber gequatscht.“

Ein Teil des Erlöses vom Fastenessen geht an Projekte von Misereor und ist für Projekte bestimmt, die in Indien die Kinderarmut bekämpfen. Der Rest wandert ebenfalls nach Indien, zum den Mägden Mariens, dem Heimatorden der indischen Schwestern, die das Gemeindeleben in -Zimmern bereichern.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare