Interims-Trainer übernommen

Groß-Zimmern (ht) ‐ Mit einem erwartet klaren 4:0 (2:0)-Sieg bei der bereits als Absteiger feststehenden Fußball Kreisoberliga-Reserve vom SV Groß-Bieberau gelang dem SV Viktoria Klein-Zimmern der erwartet wichtige Schritt zum direkten Klassenerhalt.

Da auch der Drittletzte KSG Georgenhausen mit 3:1 gegen Kickers Hergershausen siegte, bleibt in der Tabelle alles beim alten, die Viktoria logiert einen Punkt vor der auf dem Abstiegsplatz liegenden KSG aber auch nur einen Punkt hinter den noch nicht gesicherten FSV Spachbücken und FV Eppertshausen. Die Entscheidung, wer die Abstiegsrelegationsspiele bestreiten muss, fällt also endgültig erst am kommenden Sonntag. In den mit Spannung erwarteten Fernduellen, die KSG muss bei Germania Babenhausen - der FVE hat Heimrecht gegen den Spitzenreiter Spvgg. Groß-Umstadt, hat es die Viktoria im direkten Derby gegen den FSV Spachbrücken selbst in der Hand, sorgenfrei in die Zukunft zu blicken. Auch eine Punkteteilung könnte reichen, aber nur, wenn der FVE gegen den Meisterschaftsfavoriten verliert. Das um zwei Tore bessere Torverhältnis spräche für Klein-Zimmern und würde bei einem Georgenhäuser-Sieg in Babenhausen den FVE in den Relegationssog ziehen. Alle Zahlenspiele und Rechenschiebereien sind aber Makulatur, wenn im brisanten Derby nichts zählbares für die Viktoria hängen bleibt.

Am Sonntag alle Kräfte bündeln

Beim Schlusslicht, dessen erste Mannschaft am Sonntag ebenfalls aus der Kreisoberliga abstieg, erspielte sich die Viktoria wie erwartet klare Vorteile. Die SV-Reserve wehrte sich zunächst nach Kräften, aber Timo Rödlers 1:0 (15.) und Marcel Janks 2:0 (25.) drückten die Gästeüberlegenheit auch im Ergebnis aus. Der größte Druck war der Mannschaft genommen, im zweiten Durchgang stockten die eingewechselten Sören Michaelis (60.) und Thorsten Wenchel (63.) per Doppelschlag auf 4:0 auf. Mit diesem auch standesgemäßen Ergebnis traten die zufriedenen Viktorianer die Heimreise an.

Daniel Pullmann, nach dem Abschied von Michele Madau als Trainer-Interrimslösung installiert, wird die Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit als Trainer betreuen. Das möglichst in der A-Liga, daher gilt es am Sonntag alle Kräfte zu bündeln um zumindest den einen so wichtigen Zähler noch unter Dach und Fach zu bringen.

Es spielten:Babiuch- Antunes, Spross, Porzelt, Bauer, Jank, Matthias Wenchel, Hahn, Pilz (80. Sardo)- Rödler (43. Thorsten Wenchel), Gottschalk (67. Sören Michaelis).

Kommentare