TGC Tänzerinnen in Riesa auf der Dance-Show Weltmeisterschaft.

Internationaler Wettbewerb für junge Talente

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Ein großes Talent ist Alina Senßfelder, die Junioren Solistin des TGC Groß-Zimmern.

Groß-Zimmern/Riesa ‐ Am vergangenen Wochenende ging die diesjährige Dance-Show-Weltmeisterschaft in Riesa zu Ende. Mit dabei war die von Gardy Pasewald trainierte Schüler-Solistin Marlena Czudecka sowie das Junioren Team des Tanz und Gymnastik Clubs (TGC) Groß-Zimmern.

Einen wahren Qualifikationsmarathon durch Deutschland absolvierten die jungen Tänzerinnen, um für das National-Team Germany nominiert zu werden. Es begann Ende Oktober in Groß Ostheim beim Deutschland Cup der Gruppen und Formationen. Hier sicherten sich die vier Juniorinnen Franziska Niemöckel, Alina Senßfelder, Kathrin Kraffczyk und Sophie Weyand mit einem hervorragenden vierten Platz die ersten Ranglistenpunkte.

Besonders erfreulich war das Abschneiden der Schüler Small-Group „Casmena“. Die erst sieben- bis acht- Jahre alte Nachwuchsgruppe konnte als Jüngste im Teilnehmerfeld strahlend den Pokal für den Drittplatzierten entgegen nehmen.

Schon eine Woche später ging die Fahrt nach Bonn. Jetzt hatten die Solistinnen ihre erste große „Standortbestimmung“. In allen drei Altersgruppen hatte die Kooperation der Tanzschule Henrich und des TGC Groß-Zimmern „ein heißes Eisen im Feuer“, so Pasewald. Isabel Schimak (Hauptklasse), Alina Senßfelder (Junioren) und Marlena Czudecka (Kinder) tanzten sich ins große Finale des insgesamt hochklassigen Feldes. Schimak wurde am Ende sechste, Senßfelder fünfte und zur Freude aller konnte Czudecka als Siegerin nach Hause fahren.

Leverkusen war der nächste Veranstaltungsort, dort fanden die Deutsche Meisterschaften statt. Gesundheitlich angeschlagen kämpfte sich die Junioren Gruppe durch die Vorrunde und sicherte sich mit ihrem vierten Platz die Fahrkarte zur WM. Czudecka bezauberte als kleine Jeannie wiederholt das Publikum, musste sich aber diesmal der Lokalmatadorin aus Leverkusen geschlagen geben. Die Addition ihrer Ranglistenpunkte ergab jedoch eine sichere Qualifikation für die internationalen Wettkämpfe.

Bei den Soli der Juniorinnen wollte Senßfelder ihre zwar knappe, aber nicht unmögliche Chance ergreifen, sich unter die Top vier zu tanzen, um ebenfalls einen Startplatz zur WM zu erreichen. Leider zerplatzte der Traum schon in der Vorrunde. Ein Trost für sie ist sicherlich, dass die vor ihr platzierten fast ausnahmslos im kommenden Jahr in die nächste Altersstufe aufsteigen müssen. „Hurra wir fahren zur WM“, hieß es jetzt. Hier galt das Motto „dabei sein ist alles“.

In den von den Ostblockländern und den Vereinigten Staaten dominierten Wettbewerben hieß es für die jungen Groß-Zimmerer Talente, Erfahrungen zu sammeln und sich der internationalen Jury zu stellen.

Den Weg ganz nach oben versperren leider die äußeren Gegebenheiten, denn Talent alleine reichen nicht aus.

Nur durch tägliches Training und finanzielle Unterstützung durch Sponsoring wäre der Anschluss an die Weltspitze zu schaffen und solange diese Möglichkeiten nicht gegeben sind, zählt der „olympische Gedanke“.

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