Gesangverein und Jagdhornbläser gestalten Gottesdienst mit

Jäger feiern Hubertusmesse

Immer ein besonderes Bild und ein besonderer Klang bietet sich den Besuchern der Hubertusmesse, wenn die reiterlichen Jagdhornbläser ihre Instrumente anstimmen.(c)Foto: Bernauer

Klein-Zimmern - Das Erlebnis der Hubertusmesse in der Kapelle des St. Josephs-Hauses wollten viele Gläubige mit vollziehen. Das Gotteshaus war am Freitagabend voll besetzt. Zum mittlerweile achten Mal hatten die örtlichen Jäger zu der besonderen Messe eingeladen. Von Ulrike Bernauer

Bei dem Gottesdienst handelt es sich um eine Danksagung der Jäger für all das, was im vergangenen Jahr glücklich in Wald und Natur verlaufen ist. Mitunter ist auch eine Abbitte dabei, sollte dem Jäger das Glück nicht immer hold gewesen sein und er eine schlechte Entscheidung getroffen haben. „Der Jäger bringt heute seine Erinnerung und seine Gefühle mit und will seine Naturverbundenheit zeigen“, erklärte Pfarrer Christian Rauch.

Er schilderte, wie es ihm selber erging, als er im Herbst zusammen mit dem Groß-Zimmerner Jäger Stefan Fröhlich einmal auf den Hochsitz Ausschau hielt. „Man hört alles, sogar das Fallen der Blätter im herbstlichen Wald.“ Unter den Gläubigen waren an diesem Abend zahlreiche Jäger. Das wurde deutlich, als Rauch bat, die anwesenden Jagdgenossen sollten doch bitte ihre Hände heben.

Ein besonderes Erlebnis ist die Hubertusmesse auch, weil bei diesem Gottesdienst die Gemeinde nicht ihre Stimme im Gesang erhebt. Das übernahmen die Damen und Herren des Klein-Zimmerner Gesangvereins.

Die Besucher der Messe freuten sich auch über das prachtvolle Bild und den Klang der Jagdhornbläser, die in diesem Jahr wieder ihre Instrumente hoben und zusammen mit dem Gesangverein für die musikalische Umrahmung sorgten. Walter Angermeier las als Vertreter der Jäger die Fürbitte. „In den zurückliegenden Hubertusmessen haben wir Gott gebeten, uns zu zeigen, wie wir besser mit unserer Natur umgehen sollen. Hat er unsere Bitte erhört? Können wie Ja sagen? Hier kann sich jeder nur selbst die Antwort geben. Und dass wir dies ehrlich machen, dafür, guter Gott, gib uns die Kraft.“ Petra Palm-Hantke von den reiterlichen Jagdhornbläsern Maingau richtete ebenfalls einige Worte an die Gottesdienstbesucher.

Im Anschluss trafen sich viele Teilnehmer noch im Medienraum des St. Josephshauses. Hier erwartete sie ein kleiner, vom Gesangverein vorbereiteter Imbiss. Und es gab genug Gelegenheit, noch einmal gemeinsam das vergangene Jagdjahr und das Erlebte Revue passieren zu lassen.

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