40 Jahre Förderverein an der Friedensschule

Mit seinen Spenden, aber auch mit süßer Schokolade trägt der Förderverein dazu bei, dass sich die Schüler an der Zimmerner Grundschule wohl fühlen.

Groß-Zimmern - (bea) Er ist wohl der älteste Schul-Förderverein im Landkreis, der Förderverein der Friedensschule. Vor 40 Jahren wurde er gegründet. Zu Beginn waren hauptsächlich Männer im Vorstand des Vereins, unter anderem der damalige Bürgermeister Walter Thünken.

Die männliche Dominierung des Vereins hat sich gründlich geändert, inzwischen ist das eher Frauensache. Was sich in den 40 Jahren nicht geändert hat, ist der Vereinszweck. Lern- und Spielmaterialien, die auf der „Wunschliste“ der Friedensschule stehen, die aber nicht vom Schulträger bezahlt werden, werden vom Verein gefördert. So stellte der Schulverein in den letzten Jahren etwa Mittel für den Ausbau der EDV-Ausstattung und des Schulgartens zur Verfügung.

Das Kletternetz wurde vom Förderverein finanziert, es flossen auch Mittel in die musikalische Grundschule.

Die Klangoase förderte der Verein und Instrumentenkisten. „Die Schule tritt an uns heran und äußert ihre Wünsche“, erklärt Andrea Nordhus, derzeitige Vorsitzende des Vereins. „Die Lehrer wissen schließlich am besten, was benötigt wird“.

170 Mitglieder hat der Förderverein inzwischen und die zahlen jeweils mindestens 12 Euro Jahresbeitrag. Darunter sind etliche Altmitglieder, Eltern, deren Kinder der Friedensschule schon längst entwachsen sind. Aus Solidarität fördern sie die Grundschule im Ort weiter.

„Wir wünschen uns noch mehr Mitglieder“, sagt Nordhus, „schließlich kommen die Mitgliedsbeiträge ganz unmittelbar allen Kindern zu Gute“. Der Förderverein freut sich allerdings auch über Einzelspenden.

Kennenlernen konnte man den Verein auch am Samstag beim Schulfest der Friedensschule. Die Mitglieder hatten sich etwas Besonderes ausgedacht. Es wurde ein Elternparadies auf dem Schulhof eingerichtet, wo Kinder ihre Eltern abgeben können. Die durften sich dann am Tischkicker austoben und sich am Schokoladenbrunnen laben.

vor Ort konnte man aber auch mit den Förderverein-Mitgliedern ins Gespräch kommen. Die warben natürlich um Neueintritte. „Toll wäre es auch, wenn sich jemand vorstellen könnte, bei uns mitzuarbeiten“, sagt Nordhus.

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