Die Jugend tanzt am Rosenmontag

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Prinzessinnen und Ninja-Krieger waren am Rosenmontag im Jugendzentrum in der Überzahl, wie man an diesem Gruppenfoto unschwer erkennen kann.

Groß/Klein-Zimmern (bea) ‐ „Die Prinzessinnen alle nach vorne!“, ruft Jugendpfleger Tom Hicking. Aber nicht nur die Prinzessinnen, sondern auch die Ninja-Krieger brauchen eine Weile, sich so zusammen zu stellen, dass sie alle auf ein buntes Faschingsfoto passen.

Im Jugendzentrum tummeln sich am Rosenmontag nicht nur die jungen Damen im rosa Kleid mit Krone auf dem Haupt und die kleinen Herren im schwarzen Gewand mit Schwert in der Hand, sondern auch zwei Eisfeen, eine Pippi-Langstrumpf, eine Cheerleaderin sowie die beliebten Cowboys und Indianer. Ihnen allen ist gemein, dass sie in ihrer bunten Verkleidung ordentlich Spaß am vorletzten Fastnachtstag haben wollen. Der Wunsch geht in Erfüllung, schließlich hat Jugendpfleger Hicking einiges an Spielen vorbereitet.

Renner ist wie jedes Jahr die Reise nach Jerusalem, wo es neben vielen strahlenden Gesichtern auch immer ein betrübtes gibt. Groß ist an diesem Montag der Toilettenpapierverbrauch, einige Mumien werden mit dem weißen Zellstoff hergestellt. Glücklicherweise werden die Eingewickelten von den weichen Lagen rechtzeitig vor den Tanzspielen wieder befreit, so dass sie auch ordentlich ihre Glieder schütteln können. Die Reise nach Jerusalem wird auch beim Kinderfasching der Viktoria gespielt.

Spiderman, Polizisten und grüne Dinos

Eine Polonaise durch den Saal kommt doch einfach immer gut an. So auch bei der Kinderfaschingsparty der Viktoria Klein-Zimmern am Montagnachmittag.

Hier vergnügen sich am Rosenmontag ebenfalls einige Prinzessinnen - diese Verkleidung für Mädchen kommt wohl nie aus der Mode. Ninja-Krieger sind allerdings kaum zu sehen, dafür ein Spiderman, eine Polizistin und zwei kritzegrüne Dinos.
Besonderen Spaß macht den jungen Fastnachtern in Klein-Zimmern das Luftballonwerfen. Eigentlich sollte die Wand, an der die bunten Dinger hängen, schon längst weggeräumt sein, aber immer wieder kommt ein Kind „ich will auch noch mal.“ Was Wunder, Treffsicherheit wird mit einem Griff in die Süßigkeitenkiste belohnt. Wer nicht trifft, darf als Schmerzensgeld trotzdem hineingreifen. Eine Polonaise um die Tische herum macht den jungen Narren auch viel Spaß, auch die Viktoria-Mitglieder haben viele Tanzspiele vorbereitet. Zum „Ruckizucki“ werden die Arme in die Luft gereckt, Spaß haben die Kinder auch beim Pizzasong. Und noch lustiger wird es, wenn zum Mambo Nummer fünf ein Luftballon zwischen den Tanzpaaren in der Luft gehalten werden muss.

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