Kerbhut ruht nun wieder in der Garage

+
Gleich ist sie rum, die Klein-Zimmerner Kerb, der Kerbhut wartet schon auf seine Absenkung.

Klein-Zimmern - Bei Petrus bedankten sich die Klein-Zimmerner am Ende ihrer Kerb. „Wir hatten ein tolles Wetter und tolle vier Tage“, sagte Josef Coy von den Kerbborschen am Dienstagabend, als auch dieses schöne Fest tatsächlich seinem Ende zustrebte. Von Ulrike Bernauer

Einer der letzten Akte der Kerb 2011 war das Ablassen des Kerbhutes, der diesmal nicht aus luftigen Höhen von einem Kran herabschwebte, sondern nur einen halben Meter von einem Traktor herabgelassen wurde. Die Kerbborschen trugen den großen, Metallhut mit vereinten Kräften einmal am Kerbpublikum vorbei, bevor er in einer Garage verstaut wurde. Dort kann er ruhen bis zur Kerb 2012.

Die Urkunde wurde im kupfernen T verstaut und Joachim Köbel und Walter Götz, in einer Hand die wertvolle Urkunde, in der anderen Hand seinen Geißenstab, den er eigens für die Kerb gebaut hat, knatterten auf dem Klein-Bulldog davon. Bier und deftige Wurstbrote versüßten den Klein-Zimmernern den unwiderruflich letzten Abend der Kerb 2011.

Fehlender Zapfhahn für zu Verzögerung

Am Montag war noch einmal kräftig gefeiert worden, mit dem Bieranstich um 10 Uhr morgens begann der Festtag. Auf ihr Bier mussten die Kerbbesucher ein wenig warten, das Fässchen stand zwar schon auf dem Tisch, aber der Zapfhahn fehlte. Endlich war auch dieses Problem behoben und das Bier schmeckte nach der kurzen Wartezeit gleich noch mal so gut.

Der Montagnachmittag gehörte den Kindern, hier wurde „gebickelt“, mit Murmeln geworfen. Eine Vier-Meter-Bahn war in Ermangelung von blanker Erde auf dem Festplatz aufgebaut worden und so konnten eifrig die Murmel geworfen werden.

Zehn Zwerge mit blaugelben Zipfelmützen

Ein Spiel gab es auch am Sonntag nach dem Kerbspruch, zehn Zwerge mit blaugelben Zipfelmützen, darunter waren Bürgermeister Achim Grimm, Gemeindevorsteherin Katharina Geibel und Ortsvorsteher Markus Gessner, rannten immer im Kreis und schöpften mit einem Sektglas Wasser von einem Behältnis in ein anderes. Die Menge des geschöpften Wassers musste dann - nachdem sich die Zuschauer vom Lachen erholt hatten - geschätzt werden, Von 1,5 Liter bis 75 Liter reichten die Schätzungen, tatsächlich hatten die Zwerge 37,8 Liter Flüssigkeit bewegt.

Klein-Zimmerner Nächte sind lang, konnte man von diesem Wochenende behaupten, bis spät in die Nacht feierten die Kerbbesucher zur Musik  von  „DJ Techbäc“, der mit  einer Mischung aus alter und neuer Musik das Kerbvolk ordentlich aufmischte.

Ein Feuerwerk am Dienstagabend setzte dann tatsächlich den Schlusspunkt unter die Klein-Zimmerner Kerb. (Die Kerbrede von Kerbvader André Allmann finden Sie auf Seite 3.)

Kommentare