Kerblieder für guten Zweck

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Überbrachten Rathauschef Achim Grimm (Mitte) eine Spende für die kommunalen Kindergärten (von links): Kerbpfarrer Karl Daab, Kerbvadder Gerhard Held, Kerbmädchen Irene Beutel und Kerbinitiator Dieter Geuppert.

Groß-Zimmern (ula) ‐ „Euch schickt der Himmel“, begrüßte Bürgermeister Achim Grimm seine Besucher. Zu Gast waren jedoch keine Engel, sondern die Kerbborschte des Jahrgangs 1939. Und statt Manna brachte das Quartett einen Scheck.

500 Euro spenden die Goldenen Borschte 2009 für die kommunalen Kindergärten Klein- und Groß-Zimmerns. Völlig aus der Luft gegriffen ist der „himmlische“ Vergleich freilich nicht, denn die gutgelaunten, rührigen Kerbborschte singen mit Leidenschaft.

Unter Regie von Kerbvadder Gerhard Held wurde eine CD mit Kerbliedern und Schlagern produziert und verkauft. Sechs ansässige Unternehmen sponserten das Projekt für den sozialen Zweck.

Stadt kann nicht mehr „alles so fördern“ 

Auf diese Weise machte der legendäre Jahrgang 1939, der sich bis heute regelmäßig trifft und engagiert das größte Heimatfest feiert, erneut Schlagzeilen: „Schön, dass die Kerbborschte etwas für ihre Gemeinde tun“, freute sich der Rathauschef, „wir können leider nicht mehr alles so fördern wie in den Vorjahren.“

In Zeiten knapper Kassen kommt die Spende der Kerbborschte gerade recht, denn an Nachwuchs mangelt es in der Gemeinde nicht. „Wir bleiben eine junge Gemeinde“, so Grimm, „die vier kommunalen, zwei kirchlichen und eine freie Einrichtung sind 2010 voll belegt.“ 

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