Rund 60 Mitglieder bei Kälte unterwegs zum Oldtimer-Museum

Kerbverein wandert zum 30. Mal „zwische de Joahr“

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Trotz eisiger Kälte war die Wanderung des Kerbverein zwischen den Jahren gut besucht: Rund 60 Mitglieder machten sich nach Lengfeld auf.

Groß-Zimmern (mj) ‐ „Auf nach Lengfeld“, hieß es für den Kerbverein bei seiner Wanderung „zwische de Joahr“.

Als Ziel hatte man sich für die acht bis neun Kilometer lange Tour, die vom Vergnügungsausschuss geplant wurde, das neue Oldtimer-Museum von Herbert Spross ausgesucht. Das Wandern zwischen den Jahren hat beim Kerbverein eine lange Tradition: Bereits im Gründungsjahr 1980 begab man sich zum ersten Mal auf Schusters Rappen, so dass in diesem Jahr bereits die 30. Tour anstand.

Für die Verpflegung am Zielpunkt war ebenfalls gesorgt: Gastronom Nico lieferte Essen auf Rädern und richtete um 12 Uhr in Lengfeld an. Zu schaffen machte den Kerbfreunden nur die eisige Kälte: Der Raureif zierte zu Beginn den Wegesrand und führte hier und da zu tropfenden Nasen. So wanderte mancher Flachmann noch zuhause beim Blick auf das Thermometer in die Jackentasche und der Glühweinausschank auf halber Strecke in Habitzheim wurde dankbar angenommen. Bereits vor einem Jahr begleiteten die Marschierer vom Kerbverein eisige Temperaturen im zweistelligen Bereich auf ihrem Weg nach Schaafheim, als die dortige Kartbahn das Ziel war. Für die Rückfahrt von Lengfeld nach Zimmern stand am Nachmittag ein Bus zur Verfügung. In der Heimat führte der Weg keinesfalls nach Hause sondern zum Abschluss ins „Thessaloniki“.

Die ankündigenden Worte am Morgen des Vorsitzenden Thomas Beutel: „Dieser Tag kann berauschend werden“, entbehrten so auch keiner Grundlage. Zwar hat der Kerbverein das Wandern nicht erfunden, doch scheinen dessen Mitglieder zunehmend Gefallen an der Sache zu finden, wie der Jahresausflug 2010 zeigt: Er führt im September in die Fränkische Schweiz.

Das Hotel für den Jahresausflug ist bereits gebucht. Auch dort will die gestandene Gruppe diverse Touren über Stock und Stein angehen.

An der Konstitution seiner Vereinskollegen hat Beutel zumindest keine Zweifel, wie er bei der Jahresabschlusswanderung anmerkte: „So wie die gebaut sind halten die das alle durch“.

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