Auf zum Kirchenbesuch

+
Die Kolping-Familie wanderte am Montag zur Besichtigung der Eppertshäuser Kirche.

Groß-Zimmern (mj) ‐ Wenn die Kolping-Familie zu ihrer Wanderung zwischen den Jahren aufbricht, kann sich jeder Teilnehmer sicher sein, dass er damit nicht nur etwas für seine körperliche Konstitution tut, sondern auch kulturell versorgt wird. Seit 20 Jahren besucht die Gruppe katholische wie evangelische Kirchen in der Umgebung und hat auf diese Weise schon so manches Kleinod aufgetan.

Jetzt, wo die Krippen aufgrund der Weihnachtszeit aufgebaut sind, erschließen sich für die Groß-Zimmerner Ausflügler weitere interessante Entdeckungen bezüglich der verschiedenen Darstellungen der Geburt Christi. Vor wenigen Jahren führte eine Tour ins Krippenmuseum nach Ueberau.

„Wer kommt schon in die Kirchen der Umgebung? “, fragt Wilhelm Braun, der die Touren vorbereitet. Diesmal hatte er das Gotteshaus in Eppertshausen zur Besichtigung auserkoren.

Als er beim Treffpunkt am Montag wissen will, wer schon einmal in der Eppertshäuser Kirche war, gehen in der Gruppe nur zwei Hände hoch, darunter von einem Kolping-Mitglied, das in Eppertshausen geboren wurde.

Da der Weg von Groß-Zimmern doch ein bisschen weit zum Zielort ist, fuhr man zuerst mit dem Auto nach Dieburg. Von dort ging es dann zu Fuß zur Kirche nach Eppertshausen, die die Ortseinfahrt von Münster kommend dominiert. Wie es Tradition ist, wurden nicht nur die Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen, sondern vor dem Altar auch zu Ehren Gottes gesungen. Nach dem Mittagessen ging es über das Münsterer Freizeitzentrum wieder zurück nach Dieburg und Groß-Zimmern.

Mit nun 20 Ausflügen kann die Kolping-Familie sich rühmen, fast alle Kirchen in den Nachbarorten und -städten zu kennen.

Dass demnächst die Ziele ausgehen könnten, glaubt Braun aber nicht: „Dann ziehen wir unseren Ausflugs-Kreis eben etwas größer.“

Kommentare