Klassenräume reichen nicht aus

Groß-Zimmern - Gute Noten erhalten an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) nicht nur Schüler. Mit drei bis 3,5 von höchstens vier Punkten hat die Gesamtschule, die zur Zeit aus den Nähten zu platzen droht, auch bei der zweiten Inspektion einen guten Eindruck gemacht. Doch es gibt ein Problem. Von Gudrun Fritsch

Ein Magnet für Schüler auch aus umliegenden Gemeinden war in den letzten Jahren die frühe Rückkehr der ASS zur neunjährigen Gymnasialstufe (G 9). Nachdem diese ab dem kommenden Schuljahr auch an der Dieburger Goetheschule wieder angeboten wird, muss für die Fünftklässler aus dem Nachbarort keine eigene gymnasiale Eingangsklasse mehr gebildet werden, so dass für die rund 80 Schüler in Zimmern drei statt bisher vier ausreichen. Parallel werden rund 50 Schüler die beiden Förderstufenklassen besuchen.

Schulleiter Helmut Buch ist über diese Entwicklung nicht traurig. Im Gegenteil: „Es rüttelt sich langsam gesund. Wir sind räumlich an unseren Grenzen angekommen“, sagt er.

ASS benötigt mehr Räume als vorhanden

Durch die Rückkehr zu G 9 wird es im kommenden Schuljahr nämlich erstmals wieder drei zehnte Gymnasialklassen geben. Auch die Neunten sind dreizügig, darunter folgen jeweils vier Parallelklassen.

Zusammen mit der Realschule (ab der siebten jeweils zwei bis drei Klassen) und der zweizügigen Hauptschule benötigt die ASS mit insgesamt fast 860 Schüler in 37 Klassen mehr Räume als vorhanden sind.

Zudem laufen noch Sanierungs- und Umbauarbeiten. Neue Räume für Naturwissenschaften und PC-Unterricht entstehen, die Verwaltung wird verlagert und für die für die gut 60 Lehrkräfte vergrößert (Bericht folgt). Um die räumliche Überlastung aufzufangen, sollen an der Gesamtschule vorübergehend drei Container aufgestellt werden. 

guf

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