Klein, aber fein: Kappenabend der Viktoria

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Ausgelassen feierten die Klein-Zimmerner den Kappenabend im Sportheim des SV Viktoria.

Klein-Zimmern (wd) ‐   „Klein-Zimmern Ualaeh!“, hallte es am Samstagabend mehrfach durch das Sportheim des SV Viktoria Klein-Zimmern, das mit etwa 100 Närrinnen und Narren gut gefüllt war.

Erstmals seit vielen Jahren hatte sich der Vorstand entschlossen, von der großen und aufwändigen Partysitzung in der Sporthalle des St.-Josephshauses Abstand zu nehmen. Dafür kehrte der Verein zu den Ursprüngen zurück und feierte die Viktoria-Fastnacht im Rahmen eines Kappenabends. Klamauk und beste Unterhaltung kamen bei dem bunten Programm, durch das Meinrad Wiedekind mit viel Witz und Esprit führte, niemals zu kurz. Die mangelnde Bereitschaft vieler Mitglieder, ihren Beitrag zum Gelingen des Kappenabends zu leisten, hatte zur positiven Folge, dass Wiedekind nicht nur Moderator, sondern größtenteils auch selber das Programm war. Und das in sehr vielfältiger Weise.

So brillierte er im witzigen Zwiegespräch mit seiner Mutter Maria, in einer unterhaltsamen Verwechslungsgeschichte ums Kännchen Kaffee, genauso wie als „Das Grauen“.

Après-Ski-Songs brachte die Narren in Wallung

Schnell ließ Wiedekind dabei zur Melodie von „Aber Dich gibt`s nur einmal für mich“, seinen schwarzen Mantel fallen. Beim Anblick des nur noch mit einer feschen weißen Unterhose bekleideten Entertainers hielt es einige weibliche Fans nicht mehr auf den Sitzen, und die Stimmung im Sportheim begann zu brodeln.

Als alterndes Ehepaar brillierten Gaby und Ludwig Sauerwein.

Mit zahlreichen bekannten Après-Ski-Songs brachten Wiedekind und Lothar Porzelt die Klein-Zimmerner Narren dann so richtig in Wallung. Das gelang ihnen allerdings auch schon vor der Pause bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt: Dabei unternahmen sie bei ihrem Marsch von der Nordseeküste zum Gersprenzstrand einen musikalischen Abstecher ins Frankenland und versprühten dabei viel Frohsinn. Als ein etwas in die Jahre gekommenes Ehepaar witzelten Ludwig und Gaby Sauerwein süffisant über das jeweils andere Geschlecht und zogen sich dabei köstlich gegenseitig durch den Kakao.

Eine weite Reise hatten Marianne Skandera und Gisela Wenchel zurückgelegt, bevor sie direkt vom Frankfurter Flughafen gut gelaunt im Viktoria Sportheim angekommen waren. Mit viel Witz und in ihrer ureignen Art brillierten die beiden als Nofretete und Cleopatra und ließen dabei kein Auge trocken.

Für die tänzerische Note sorgten Vanessa Jonczyk, Laura Savino, Vanessa Möller, Nicola Kiefer und Olivia Nalikowski von der Kinderbauchtanzgruppe des SV Viktoria, die als Dancing Queens unter der Leitung von Manuela Zapf, ihren Teil zu einem durchaus gelungenen Kappenabend beitrugen.

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