Boulderwand für Geißbergschüler

Kletterwand auf dem Schulhof

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Mit der Kletterwand ist eine weitere Etappe der Neugestaltung der Geißbergschule in Erfüllung gegangen. Ermöglicht wurde das neue Spielgerät durch eine Spende des Fördervereins, im bild mit Schulleiterin Angelika Klindt (links).

Klein-Zimmern - In einer Schülerumfrage vor drei Jahren an der Geißbergschule war eine Kletterwand der Herzenswunsch der Kinder. Mit einer Spende des Fördervereins über 8 000 Euro ging der Wunsch in Erfüllung. Von Ursula Friedrich 

Das im Fachjargon als „Boulderwand“ bezeichnete Gerät wurde am dienstag von den quirligen Grundschülern gleich eingeweiht. Vorarbeiten für die Kletterwand auf dem Weg zum Schulgarten leistete Schulleiterin Angelika Klindt selbst. Während Noah Richarz, Jan und Lilli Tafreschi sowie Hakan und Ceyhun Yazici mit ihren Vätern in den Osterferien das Kiesbett unter dem Spielgerät verfüllten, leistete sie mit der Schaufel Schützenhilfe.

Ohne Eltern- und Kinderengagement wäre es mit der Gestaltung des Außengeländes nicht weit gekommen. Vom Schulträger gab es für das Wunschprojekt kein Geld. Die Gartenplanerin Annette Wressmann brachte in ihrer Freizeit die Wunschliste in eine konkrete Planung. Seit drei Jahren wird die nun sukzessive umgesetzt – je nach verfügbarer Kraft und Spendenvolumen. Der Förderverein ermöglichte die Anschaffung von Hockeytoren, Schlägern und Basketballkorb, Schachfiguren und diversen Kleinspielgeräten für die Pausen.

Damit die großen Schachfiguren gut aufbewahrt sind, zimmerte der Kultur- und Kerbverein (KuK), primär vertreten durch seinen talentierten Chef Walter Götz, große Aufbewahrungskisten. Auch die neue Himbeerhecke im Schulgarten gedieh hervorragend und trägt bereits Früchte. Rund 12.000 Euro wurden inzwischen investiert. „Einiges ist noch geplant“, so die Schulleiterin.

Balancier- und Schwinggeräte, ein Weidentunnel sowie die Bepflanzung des Schulgeländes mit Büschen und Hecken stehen noch an. Hüpfspiele sollen im Hof auch noch aufgezeichnet werden und im Schulgarten soll ein „grünes Klassenzimmer“ für die 53 Geißbergkinder entstehen.

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