Klein-Zimmerner Baywatchboys schossen sich zum Turniersieg

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Schiedsrichter Peter Mehlis trotzte gut beschirmt den heißen Temperaturen.

Klein-Zimmern ‐ Der Beginn der Ferienzeit, und tropische Temperaturen waren wohl die Gründe weshalb sich am vergangenen Samstag nur neun Mannschaften am dritten Viktoria Elfer-Turnier beteiligten.  Von Hans Peter Weywoda

Unter der geringen Beteiligung litt die gute Stimmung unter den Teilnehmern, wie auch bei den den Verantwortlichen keineswegs. Spätestens nach dem 4:0-Erfolg der Deutschen Fußball-Nationalelf kannte der Jubel keine Grenzen mehr und alle waren in bester Feierlaune. „Wir sind zufrieden, und obwohl in diesem Jahr nicht so viele mitgemacht haben, hat der Umsatz gestimmt“, freute sich Walter Wenchel vom Vorstand des SV Viktoria Klein-Zimmern über die gelungenen Veranstaltung.

Erhard Höptner überreichte den Baywatchboys den Siegerpokal des Viktoria Elfer-Turnieres.

„Wir werden uns in der nächsten Zeit im Vorstand zusammensetzen und beraten, was wir in Zukunft anders machen können. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch im nächsten Jahr wieder ein Elfer-Turnier durchführen werden“, meinte sich Wenchel zuversichtlich.

Im Gegensatz zu den Jahren zuvor setzte sich der Großteil der teilnehmenden Teams aus Vereinsmitgliedern zusammen.

Ein Team stellte der SV Hering, das zweite der Vorjahressieger „Numero Uno“ aus Sickenhofen und das dritte Nicht-Viktoria-Team war der Zimmerner Kerbborschtejahrgang 1971/72.

„Baywatch“ gewannen hochdramatisches Duell

Gespielt wurde in drei Gruppen und nach der Vorrunde und einem spannenden Viertelfinale standen gegen 14 Uhr die Halbfinalisten fest.

Im Finale traf die Gruppe „Baywatch“ auf die Bremers, die nach einem hochdramatischen Duell den Strandjungs knapp mit 8:9 unterlagen und mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen mussten.

Im Spiel um Platz drei ließ der SV Hering der Gruppe „Spirits beim 8:5 keine Chance. Nach Beendigung des Turnieres wurde erstmals ein Super Cup ausgetragen. Hier traf der diesjährige Sieger auf die Vorjahresgewinner „Numero Uno“ aus Sickenhofen, die gegen die treffsicheren Klein-Zimmerner deutlich mit 4:8 Toren unterlagen.

Mit viel Wucht flog das runde Leder in dieser Szene des Elfer Turnieres ins Tornetz.

Auf den weiteren Plätzen folgten die „Alten Hasen“. Der sechste Platz ging an „Numero Uno“, siebter wurde der Kerbborschtejahrgang 1971/72, achter „Ohne Worte“ und der neunte Platz ging an das Team vom Vorstand des SV Viktoria Klein-Zimmern.

Einen relativ ruhigen Job hatten die beiden Schiedsrichter Matthias Pilz und Peter Mehlis. Verfolgte Pilz das Geschehen stehend in der heißen Sonne, so hatte sich Mehlis einen gut beschirmten Sitzplatz gebaut, von wo aus er genau erkennen konnte, ob der Ball tatsächlich die Torlinie überquert hatte. Keine Mühe das Turniergeschehen problemlos abzuwickeln hatte auch die Turnierleitung mit Waldemar Orth, Klaus Enders und Walter Wenchel, die von Meinrad Wiedekind unterstützt wurde.

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