Viele Besucher kamen zum Tag der offenen Stalltür des Reit- und Fahrvereins

Kleine Ponys waren groß gefragt

Ponyreiten war am Tag der offenen Stalltür sehr gefragt.

Groß-Zimmern - (ves) „Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“. Diesen Spruch kennt so ziemlich jeder und der Gedankengang spricht für sich. Ob Jung oder Alt, dem Charme der Pferde kann kaum einer widerstehen und der direkte Kontakt zum Pferd hat so manchen Menschen berührt. Das Pferd ist der älteste Partner des Menschen - seit 5 500 Jahren begleitet es ihn und hat ihn und seine Lebensweise entscheidend geprägt.

Zum ersten bundesweiten Tag der offenen Stalltür, der von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und den Landespferdesportverbänden initiiert wurde, hatten knapp 1 000 Vereine und Betriebe aus ganz Deutschland ihre Beteiligung zugesagt. Am Sonntag konnte jeder einmal Stallluft schnuppern, Kontakt zum Pferd aufnehmen und dabei die Angebote des Vereins kennenlernen. Hintergrundgedanke dieser Veranstaltung war es, einen Ausflug in die Erlebniswelt Pferd für alle zu bieten. Jeder konnte mit dem Partner Pferd auf Tuchfühlung gehen und sich diesen etwas größeren Haustieren nähern.

„Unsere Jugend hatte die Idee, sich an dieser bundesweiten Veranstaltung zu beteiligen“, freut sich Petra Krauß, 1. Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Groß-Zimmern 1949 (RFV). „Da sie nicht nur den Vorschlag machten, sondern auch im Vorfeld Ideen zur Organisation präsentierten, wurde die Teilnahme am Tag der offenen Stalltür schnell beschlossen“.

Der RFV bot den interessierten Besuchern ein buntes Programm. So fanden über den Tag verteilt verschiedene Veranstaltungen statt. Vom Ponyreiten in der großen Halle, das die kleinen Reiter von Morgen begeisterte, über Stallführungen, die besonders bei den Eltern und Großeltern Anklang fanden.

Bei einer Vorstellung über „das Pferd“ wurde den Besuchern direkt am Objekt ein Einblick in den Körperbau des Tieres gegeben. Als besondere Präsentationen erlebte das Publikum eine Dressur-Quadrille, Arbeit mit und am Pferd sowie eine Schmiedevorführung. „Die geplante Kutschenvorführung mit dem Einspänner mussten wir jedoch leider wegen Krankheit des Pferdes absagen“, erklärte Krauß.

Junge und Junggebliebene, Eltern und Kinder zeigten sich jedenfalls rundum begeistert.

Und immer wieder waren Szenen wie diese zu beobachten: Zuerst zögerlich nähert sich die vierjährige Leonie dem kleinem Pony. Nachdem sie mit Helm ausgestattet ist und den ersten Schnupperkontakt mit den weichen Nüstern hatte, wird sie in den Sattel gehoben. Los geht es auf die geführte Runde rund durch die ganze Halle. Mit besorgtem Blick steht ihre Mutter Melanie an der Bande und versucht, sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen. „Leonie liebt Pferde und wollte schon immer mal reiten“, berichtet sie, während der Blick bei ihrer Tochter haften bleibt. Daher sind wir heute hier und wollen uns mal einen Einblick verschaffen“.

Strahlend kommt Leonie an der Bande vorbei und winkt ihrer Mutter begeistert zu. „Ich glaube, wir kommen jetzt um Reitstunden nicht mehr drum herum“, lächelt die Mutter.

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