Kleiner Tag ganz groß gefeiert

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Fantasievolle Kostüme und wunderschöne Gruppenszenen gab es bei den Aufführungen des Rad- und Rollsportvereins am Wochenende zu sehen. Mit tänzerischer Leichtigkeit brachten die jungen Sportlerinnen das Kindermusical „der kleine Tag“ auf die Laufbahn.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Begeistert waren die zahlreichen Zuschauer von einer weiteren Premiere des Schaulaufens beim Rad- und Rollsportverein am Samstag und Sonntag. In eine Musicalgeschichte hatten die Rollschuhkünstlerinnen ihren Sport für das Publikum verpackt. Insgesamt 27 Rollschuhkünstlerinnen brachten das Kindermusical „Der kleine Tag“ zum Laufen.

Die Geschichte vom „kleinen Tag“, der nur einmal auf die Erde darf und einen ganz besonders schönen Tag darstellen will, erhielt ihren besonderen Reiz durch die tänzerischen Leichtigkeit.

Nicht nur Schneeflocken, Sterne und Tiere schwebten über die Laufbahn, sondern auch ein Steinzeittag und ein martialisch kostümierter Kriegstag.

Caroline Hermann lief die Hauptrolle im „kleinen Tag“ und überzeugte nicht nur durch ihre läuferischen Leistungen, sondern auch mit ihrem schauspielerischen Talent.

Umzugsmarathon hinter den Kulissen

Wer die beiden ersten Vorstellungen verpasst hat, der hat noch die Chance, sich am Freitag, 5. November, um 19 Uhr vom „Kleinen Tag“ in der Rad- und Rollsporthalle verzaubern zu lassen.

Viele ganz junge Läuferinnen konnten die Zuschauer zum ersten Mal bewundern und sie freuten sich über die Selbstverständlichkeit, mit der die Kleinsten ihre Rollen ausfüllten. Selbst die jüngsten unter ihnen glänzten in diesem Stück nämlich mit zwei Rollen. Für die älteren war neben dem Laufen ein Kostüm-Umzugsmarathon angesagt, denn sie hatten bis zu vier Rollen.

Die Zuschauer merkten davon allerdings nichts. Sie freuten sich über die vielen fantasievollen Kostüme und die Gruppenszenen mit zahlreichen Darstellerinnen.

Von Pirouetten über Sprünge und Gruppenszenen bekam das Publikum alles zu sehen, was sich die Sportlerinnen in ihrer Probenzeit erarbeitet hatten.

Die Generalprobe ging ordentlich schief

Erstaunlich wie gut nach der Generalprobe alles klappte. Die war nämlich so richtig schief gegangen, wie es sich für eine Generalprobe eben gehört. Erstaunlich vor allem auch deswegen, weil die Probenzeit für dieses Kindermusical relativ kurz war. Erst nach den Sommerferien hatte Trainerin Illein so richtig begonnen. „Es ging nicht anders“, erklärte Illein. Vor den Sommerferien trainierten die Rollkunstläuferinnen für die vier Meisterschaften, an denen sie teilgenommen haben.

Sehr viel später ins Jahr hätte man die Aufführung nicht legen können, weil das Training für die kommenden Meisterschaften jetzt wieder aufgenommen werden muss.

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