Konfirmanden übernahmen die Regie

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Die 27 Konfirmanden gestalteten den Vorstellungsgottesdienst.

Groß-Zimmern (bea) ‐ „Ihre Mitwirkung ist gefragt“, kündigte Pfarrer Michael Fornoff gleich am Anfang des evangelischen Gottesdienstes an. Vom Pfarrer bekamen die Gottesdienstbesucher außer der Begrüßung allerdings nichts mehr zu sehen oder zu hören.

Es war der Sonntag der Vorstellung der Konfirmanden und die gestalteten den Gottesdienst. Die 27 Vorstellungskandidaten hatten sich viel einfallen lassen, um ihre Gedanken zum Thema: „Wie gehen wir miteinander um?“, den Gläubigen darzustellen. Mitmachen durften die zahlreichen Gottesdienstbesucher gleich am Anfang. Ungewöhnliche Bilder gab es auf der Leinwand zu sehen, nämlich die Großaufnahme eines Ohres. „Wem gehört dieses Ohr?“, wollten die Konfirmanden wissen. Nachdem anhand von Ohrenporträts alle Vorstellungskandidaten erkannt worden waren, ging es schwungvoll weiter. Mit Unterstützung von Kirchenmusiker Kuhn gab es eine Gesangseinlage. Wie überhaupt die Konfirmanden zusammen mit den Gemeindemitgliedern zahlreiche Lieder anstimmten.

Wie unterschiedlich man das Thema „Umgang miteinander“ angehen kann, zeigten die Konfirmanden anschließend. Es wurde Theater gespielt, ein Bild wurde gemeinsam mit der Gemeinde gedeutet und es gab eine Fotostory. Den alltäglichen Rassismus, basierend auf Vorurteilen, behandelte eine Gruppe. Anhand eines fiktiven Unfalls zeigte sie die unterschiedliche Sichtweisen des Unfallopfers, des Unfallverursachers und eines Zeugen auf. Aber auch die Behandlung von Haustieren, den Umgang untereinander in der Klasse oder in der Familie nahmen die Jugendlichen aufs Korn. Nach einem Dank an die vielen Helfer dieses Vorstellungsgottesdienstes entließen die Konfirmanden mit dem Lied „This little light of mine“ die Gottesdienstbesucher in den Sonntag.

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