Eltern fordern bessere Ausstattung für naturwissenschaftlichen Unterricht

Kreis will Schulhaus kaufen

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Bestens geeignet wäre das alte Schulhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 11/11a (vorne) für die Ganztags- und Mittagsbetreuung der Friedensschule.

Groß-Zimmern (guf) ‐ Zwischen Wimpeln und Pokalen im Nebenraum der FSV-Gaststätte begrüßte die Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin der Zimmerner Grünen, Marianne Streicher-Eickhoff, am Donnerstag rund 30 Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker, die zum Gespräch mit dem Grünen Kreisschuldezernenten Christel Fleischmann gekommen waren.

„In unserer nächsten Veranstaltung wird es um den öffentlichen Nahverkehr gehen“, kündigte Streicher-Eickhoff an, bevor der Schulentwicklungsplan analysiert wurde. Wichtig war den Teilnehmern die Zusage des Dezernenten, dass die Verbundsschulen aus Zimmern, Münster und Dieburg von einer „Deckelung“ des Alfred-Delp Oberstufengymnasiums (ADS) in Dieburg nicht betroffen wären. Fleischmann kündigte an, dass wegen der fast doppelt hohen Schülerzahlen, die durch die Gymnasialverkürzung auf acht Jahre entstanden sind, ab dem kommenden Jahr voraussichtlich Oberstufenschüler der Goetheschule auch weiterhin dort unterrichtet werden sollen. Wenig Hoffnung machte er jenen, die die naturwissenschaftlichen Räume an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) bald zu erneuert haben wollen. „Das hatte bereits ihre Vorgängerin zugesagt“, betonte ASS-Leiter Helmut Buch. Auf die Frage einer Mutter, ob ihr jüngstes Kind, das derzeit die fünfte Klasse besucht, hoffen könnte, entgegnete Fleischmann: „Das wird wohl nichts mehr.“

Hoffen können hingegen Eltern, deren Kinder die Friedensschule besuchen, dass diese bald ganztags betreut werden. Ein Gutachten zum Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße 11/11a, das der Kreis angefordert hat, liege inzwischen vor und werde geprüft.

Das ehemalige Schulhaus gehört der Gemeinde, die hier Sozialwohnungen unterhält. „Wir würden es gerne kaufen und für die Ganztagsbetreuung umbauen“, berichtete Fleischmann.

Wenn man sich mit Bürgermeister Achim Grimm einig werde, könnte 2011 mit den Arbeiten begonnen werden.

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