Kürbismarkt ist eine runde Sache

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Bei schönstem Herbstwetter strömten die Besucher zum Kürbismarkt.

Groß-Zimmern ‐ „Poa, ist der dick!“ ein monströser Vertreter seiner Gattung begeisterte junge Besucher des Kürbismarktes. Die Riesenkürbisse, Wahrzeichen der zweitägigen Veranstaltung im Herzen Groß-Zimmerns, waren mit rund sechs Zentnern Könige der Schwergewichtsklasse. Von Ursula Friedrich

Die elfte Auflage des Kürbismarktes war mit einer umfangreichen Palette attraktiver Programmpunkte, kulinarischer Vielfalt, handwerklicher Darbietungen, Kultur- und Kunstgenüssen, vielen gewerblichen Angeboten und dennoch dominierendem bäuerlichem Ambiente die bislang „stärkste“ Veranstaltung rund um den Kürbis.

Sogar der Wettergott hofierte Publikum, Marktbeschicker und Mitstreiter mit perfektem Herbstwetter.

Stelzenmänner und Feuerspucker

Bereits der Samstag wurde zu einer „runden“ Sache. Besucher ließen sich die kulinarische Vielfalt von Kürbis-prossecco, Kürbissuppe, „Eingewecktem“ und mehr schmecken. Dank Karussell, Hüpfburg, Kürbisrennen und anderen Attraktionen kam auch beim Nachwuchs keine Langeweile auf.

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Goldenes Oktoberwetter zu Kürbis- und Kunsthandwerkermarkt

Tausende lockte der Markttag gestern auf Plätze und Flaniermeilen. Das örtliche Gewerbe präsentierte sich mit pfiffigen Ideen und Sonderaktionen in den umliegenden Geschäften und auf der Straße. Clowns, Stelzenmänner und Feuerspucker sorgten ebenso für ein kurzweilige Programm, wie Livebands auf den Bühnenbrettern.

Auch ohne Gewerbeverein eine „tolle Veranstaltung“

Auch Vereine und Kirchengemeinden mobilisierten ehrenamtliches „Personal“, um mit Gastronomie, Spielen und Präsentationen den Veranstaltungsmarathon zu bereichern. Rund 40 Stände umfasste der Kürbismarkt samstags, sonntags wurde er um weitere 15 ergänzt. Geschäfte, die ihren Sitz an der Peripherie Groß-Zimmern haben, wurden mit einem tierischen Shuttle-Service integriert: Mit Pferdestärken ging es auf Kutschen vom Festgeschehen bis in die Waldstraße.

Obwohl wir keinen Gewerbeverein mehr haben, ist es eine tolle Veranstaltung geworden“, so Bürgermeister Achim Grimm begeistert, „schön, dass sich auch ein Kunsthandwerkermarkt im Dresselhof angeschlossen hat.“

„Ein Riesenschritt“

Wie in den vergangenen beiden Jahren liefen die organisatorischen Fäden bei Hans-Peter Wejwoda vom Lokalanzeiger zusammen, der in Kathrin Jannack eine engagierte Helferin fand und auch mit logistischer Unterstützung der Gemeinde rechnen konnte.

Die Bilanz für den aktuellen Kürbismarkt hätte nicht besser ausfallen können. „Der elfte Kürbismarkt war ein Riesenschritt, denn es ist gelungen, viele Attraktionen ineinander zu verweben“, so Wejwoda.

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