Kerb in Klein-Zimmern

Kupfernes „T“ schlummert wieder ein Jahr im Feld

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Klein-Zimmern - „Die Kerb war schön, aber es ist auch gut, dass sie zu Ende ist“ – zu diesen Worten ließ sich eine Klein-Zimmernerin hinreißen. Josef Coy sprach bei seiner kurzen Beerdigungsrede von einer sehr harmonischen Kerb, die in bester Stimmung und bei tollem Wetter gefeiert worden sei.

Auf dem Geißenplatz hatte sich am Dienstagabend eine kleine Gruppe versammelt, um die Kerb zu verabschieden. Mit dabei war der Katholische Kirchenmusikverein (KKM), der für musikalische Stimmung sorgte. Selbstverständlich waren auch die Kerbfrauen und die Kerbborschen anwesend. Walter Götz zeigte das kupferne „T“, in dem die Kerburkunde nun wieder bis zum nächsten Jahr schlummert.

Unspektakulär verlief die Absenkung des Kerbhutes, der auf den Greifern eines Hubwagens ruhte. Ganz langsam – fast in Zeitlupe – ließ Joachim Köbel den Hut nach unten sinken, um ihn dann ganz schnell nach oben und unten fahren zu lassen. Die Lacher waren ihm jedenfalls sicher. Der Kerbhut wurde in die Garage gebracht, wo auch er bis zum letzten Septemberwochenende im nächsten Jahr schlummern wird. Dann fehlte nur noch ein Akt, auf den sich die Klein-Zimmerner aber besonders freuten. Auf dem Anhänger eines kleinen Bulldogs knatterte Walter Götz davon, dass „T“ schwenkend. Zusammen mit Fahrer Joachim Köbel hat er es nun wieder an unbekannter Stelle im Acker vergraben, oder vielleicht auch nur in irgendeinem Schrank verstaut. Wer weiß das schon?

Kerb in Klein-Zimmern 2014

Kerb in  Klein-Zimmern 2014

bea

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