Lange geübt für das Krippenspiel

Groß-Zimmern - Am Montag nach dem dritten Advent, dem 16. Dezember, dürfen die jungen Schauspieler zum ersten Mal ihre Kostüme anziehen und merken nun, es wird ernst. Von Ulrike Bernauer

Die Akteure sind Kinder der katholischen Gemeinde und sie üben für das Krippenspiel, das auch in diesem Jahr im Gottesdienst am morgigen Heiligabend (24. ) aufgeführt wird.

13 Mädchen und Jungen haben sich gefunden, die mitspielen und gemeinsam die Geschichte von der Geburt des Heilands im Stall szenisch erzählen wollen.

Für die Kostüme gab es schon vorher eine Anprobe, schließlich soll bei der letzten Probe der Stress minimiert werden. So wissen die Betreuer schon vorab, dass jedes Kind die entsprechende Kleidung hat. Auch das Christuskind ist schon da, seine kleine Besitzerin spielt zwar nicht mit, leiht aber ihre Babypuppe für die Proben aus. Zwischendurch nimmt sie sie aber immer wieder mit nach Hause, sonst kann sie nicht einschlafen. Gemeindereferentin Jutta Moka gibt letzte Regieanweisungen und hat bei der Probe immer wieder Kleinigkeiten zu verbessern, so ganz sicher sind die Kinder noch nicht. Aber das müssen sie an diesem Tag ja auch noch nicht. Das meiste läuft jedenfalls gut: Die beiden Wirtinnen Elina und Judith kennen ihren Text, weisen Maria und Josef - im wahren Leben heißen sie Maja und Lars -, die verzweifelt eine Herbe suchen, den Weg zum Stall und statten sie noch mit einer Decke aus. Engel wollten mehrere Kinder spielen, fünf sind es an der Zahl. Drei Hirten und ein Bote stellen sich auch noch um die Krippe, um sich für unsere Zeitung ablichten zu lassen.

An Heiligabend können die Zimmerner die Geschichte im Gottesdienst um 16 Uhr in der katholischen Kirche erleben. Dann werden nicht nur die Schauspieler zu sehen sein, sondern auch der Chor, der am vergangenen Montag bei der Probe fehlte.

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