Erfrischende Abschieds-Aktion der Schulabgänger

Lehrer lassen die Bomben platzen

Offenbach-Post

Groß-Zimmern - (bea) Glück gehabt! Die Wasserbombe ist gefangen. Das nutzt Lehrerin Christine Werner von der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) allerdings nicht viel, denn der Ballon zerplatzt in ihren Händen. Trotz der kalten Dusche lacht Werner, zumal die heißen Temperaturen versprechen, die durchnässte Kleidung schnell wieder trocknen zu lassen.

Nicht nur Werner lacht, auch die anderen Lehrer - und natürlich die Schüler - haben ihren Spaß. Vor allen Dingen Schulleiter Helmut Buch. Der schwebt in der Gondel eines Krans hoch über den Köpfen von Lehrern und Schülern und wirft die Wasserbomben mit zunehmender Freude nach unten.

Den Spaß hat sich nicht das Lehrerkollegium als Erfrischung ausgedacht. Die Schulabgänger der ASS sind verantwortlich für dieses gelungenen Abschiedsstreich.

In Teams haben sie das Kollegium aufgeteilt und lassen die Pauker im nassen Wettstreit gegeneinander antreten. Möglichst viele Wasserbomben müssen in einer vorgegebenen Zeit von zwei Lehrern gefangen werden. Ein dritter Lehrer auf einem Bobbycar und mit Schwimmflossen an den Füssen muss die abgefangenen Luftballons zu einem Wasserbehälter transportieren und dabei eine Rechenaufgabe lösen. Das Team, das am meisten Wasser in seinem Behälter gesammelt hat, gewinnt.

Erst ist der Spaß bei den Schülern gering. Team eins ist sehr fangsicher und erwischt mit einem ausgebreiteten Tuch fast alle Ballons. Bei Team zwei ist der Spaßfaktor schon höher, denn jetzt können sie einige Wasserbomben aufspritzen sehen. Gelächter bei den Schülern und spitze Schreie bei den Lehrern gibt es zum Ende der Aktion, als die Schulabgänger anfangen das Kollegium nicht aus der Luft, sondern mit am Boden bereitgehaltenen Wasserbomben zu bewerfen. Da spritzt alles auseinander, die Pädagogen sammeln ihre Schüler ein und alle verschwinden im Schulgebäude.

Bis auf die Schulabgänger, die ihre Abschlussfeier vorbereiten.

Sie bedanken sich ganz herzlich bei der Firma Meister, die den Kran für diese Aktion kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

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