Vielleicht war es die letzte Kinderkirche der evangelischen Gemeinde

Von Licht und Dunkelheit

+
Hier basteln die Kleinen der Kinderkirche eventuell zum letzen Mal.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Grüne Papierdrachen in fast jeder Phase der Fertigstellung beherrschen den Raum im evangelischen Gemeindehaus. Es ist mal wieder Kinderkirche und nach dem Gottesdienst wird mit den jungen Gläubigen eifrig gebastelt.

Um das Licht und die Dunkelheit ging es vergangenen Samstag im Gottesdienst, dabei werden Papierdrachen mit buntem, durchsichtigem Papier versehen. Sie können dann nach Fertigstellung als bunte Laternen dienen.

Ein wenig Aufregung herrscht allerdings an diesem Tag unter Betreuerinnen und Kindern. Nachdem bisher die Suche nach neuen Betreuern für die Kinderkirche erfolglos verlaufen ist, haben sich die verbliebenen Gisela Künzel, Irmtraud Werdecker, Ute Obmann-Bunte und Manuela Mann entschieden, die Kinderkirche einzustellen. „Das ist sehr bedauerlich, denn die Kinderkirche scheitert nicht an mangelnder Nachfrage bei den Kindern, sondern an fehlenden Helfern und Helferinnen“, sagt Obmann-Bunte.

In diesem Jahr wird es auf jeden Fall keine Kinderkirche mehr geben, da am dafür vorgesehenen Termin im Dezember die meisten Kleinen nicht kommen werden. Zeitgleich wird es nämlich einen Tag der offenen Tür in der Albert-Schweitzer-Schule und der Goetheschule für die künftigen Fünftklässler geben und das betrifft viele der treuen Teilnehmer.

Im Januar würden die Kinder und auch die Betreuerinnen dann gerne wieder neu durchstarten. „Das machen wir aber nur, wenn sich mindestens noch drei weitere Helfer bei uns melden“, sagt Künzel.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare