Liste der Grünen steht

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Eifrig bereiten sich die Grünen Listenkandidaten derzeit auf den Wahlkamf vor.

Groß-Zimmern (guf) ‐ Erfreut zeigte sich der Vorsitzende des Grünen Ortsvereins Werner Wenz kürzlich über das große Interesse zur Listenaufstellung für die Kommunalwahl im März des nächsten Jahres. Er wertete es als Anerkennung für die von den Grünen gestaltete Politik der letzten Jahre.

Dazu gehören sowohl der Erhalt einer gesunden Umwelt als auch sozial verträglicher Angebote für Sport, Erholung und Bildung aller Altersgruppen. Die Grünen betonen, dass sie von der Bundesebene bis zur Kommune durchgängige Konzepte haben, die sie glaubwürdig vertreten. Das fängt mit der Forderung nach Abschaltung der Kernkraftwerke an und setzt sich fort mit der von ihnen bevorzugten energetischen Sanierung der Mehrzweckhalle mit den angebotenen Landesmitteln, die jedoch von den anderen Fraktionen nicht mitgetragen wurde.

Die Liste der Interessenten für die Kommunalwahl vereint Neueinsteiger und „alte Hasen“, Junge und Ältere, Groß- und Klein-Zimmerner, Grüne und Sympathisanten. Kurzum: Menschen mit einem vielfältigen Strauß an Interessen, Erfahrungen und Lebensinhalten.

Auch Klein-Zimmerner Unabhängige Liste ist vertreten

Weitere Infos finden auf der Internetseite der Zimmerner Grünen unter.

So soll es ja auch sein. Das Parlament soll die Gesamtheit der Bevölkerung abbilden. Wir Grünen haben das Potenzial hierzu – das belegt die Liste“, betont die Fraktionsvorsitzende Marianne Streicher-Eickhoff. Mit ihr und Hans-Werner Parsczinski stehen zwei Kenner der Zimmerner Politszene zur Wahl. Auf den vorderen Plätzen stehen mit Reiner Raab und Ellen Mink zudem zwei Mitglieder der Klein-Zimmerner Unabhängigen Liste (KUL), die seit 2006 im Ortsbeirat vertreten ist. Dort wollen sie auch weiterhin als KUL kandidieren.

Die Ortskerne müssen lebendig bleiben

Als Schwerpunkte, die demnächst in einem detaillieren Programm nachzulesen sein werden, sehen die Grünen vorrangig die Verkehrspolitik mit dem Ziel einer optimierten umweltfreundlichen Erschließungsqualität für alle Bürger bei gleichzeitiger Reduzierung der Beeinträchtigung durch den Durchgangsverkehr, der auch die „Überflieger“ vom Frankfurter Flughafen mit einschließt. Erziehung und Bildung durch geeignete Tagesstätten und Ganztagsschulen in Wohnnähe. Den Erhalt von Einrichtungen für Erholung, Sport und Gesundheit, ohne notwendigen Aufwand durch weite Wege. Die Stabilisierung von Wohnungs- und Sozialstruktur in der Gemeinde.

Die Kerne beider Ortsteile müssen lebendig und lebenswert bleiben“, so Wenz. Sterile Wohngebiete in Richtung Gundernhausen oder Dieburg würden nach Ansicht der Grünen diese Ziele gefährden.

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