Elke Rambach stellt ihr erstes Buch vor: „Léon Chamai - nur ein Chamäleon?“

Madagaskar interessiert überall

Elke Rambach freut sich über ihr erstes Buches, das in Madagaskar spielt. - Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - Schon als Kind zog sich Elke Rambach gerne in Fantasiewelten zurück. Diese inneren Reisen unternimmt sie auch heute noch gerne. Herausgekommen ist nun dabei etwas sehr Produktives. Ihr erstes Buch hält die Groß-Zimmernerin seit ein paar Tagen in den Händen. Von Ulrike Bernauer

„Léon Chamai - nur ein Chamäleon?“ heißt es, und es ist laut Beschreibung der Autorin „eine fantastische Erzählung auf der Basis eines afrikanischen Mythos“.

In Madagaskar und in Hamburg spielt die Geschichte mit drei Handlungssträngen: Aus Sicht des Chamäleons wird dessen Leben im Urwald geschildert. Das wechselhafte Tier kommt mit einer angehenden Schriftstellerin in Berührung und mit einer 16-Jährigen, die mit ihrem Vater nach Madagaskar fährt, um dort illegale Rodungen zu dokumentieren. „Ich habe sehr viel über Madagaskar recherchiert“, erzählt Rambach, die sich noch nie auf der Insel aufgehalten hat.

An ihrer Wohnzimmertür hängt eine Karte von Madagaskar und die Groß-Zimmerner Schriftstellerin kennt sich darauf inzwischen sehr gut aus. Über das Internet bekam sie Kontakt zu zwei auf Madagaskar lebenden Deutschen, die sie bei kniffeligen Fragen zu dem afrikanischen Land um Rat fragen konnte.

Mit ihrer Geschichte will die Autorin nicht nur unterhalten, sondern auch aufzeigen, dass das Leben in unserer Welt auch das Tor zu einer ganz anderen Welt öffnen kann, durch Erkennen und Umsetzen der Aufgabe, die jedem Wesen mitgegeben wurde. Denn auch Léon Chamai hat eine Aufgabe, er soll den Menschen mitteilen, dass sie unsterblich sind.

Mit der Herausgabe des Buches erfüllt sich Rambach einen lang gehegten Wunsch. Nach Abschluss der Familienphase hat sie sich bei den Bücherwürmern engagiert und bekam dort Lust, nicht nur zu lesen, sondern auch kreativ zu werden und zu schreiben. Ermutigt wurde sie von Freunden und Bekannten, die der Meinung sind, dass sie sich sehr gut ausdrücken und Themen auch auf den Punkt bringen kann. Beste Resonanz erhielt sie auch bei einem Schreibwettbewerb, wo sie eine Kurzgeschichte vorstellen konnte.

„Léon Chamai“ ist nicht ihr erstes Werk, sie hat auch vorher schon geschrieben. „Das ist aber sehr spirituell und ich weiß noch nicht, ob ich das jemals veröffentlichen werde.“ Nach Abschluss der Geschichte mit dem Chamäleon arbeitet die Groß-Zimmernerin aber schon an einem anderen Thema. Episoden aus ihrem Leben bringt sie dabei zu Papier. Das kürzlich fertig gestellte Taschenbuch „Léon Chamai“, das im Selbstverlag entstanden ist, kann man in der Buchhandlung Lesezeichen erwerben.

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