Manege frei für die Pfarrfastnacht am 15. Februar

Zirkus auf der Bühne

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Hochstimmung im Grünen Stern: Die singenden Alten Herren haben das Fußballleder eingemottet um als Gesangsformation „Viehtrieb“ bei der Pfarrfastnachtssitzung und beim Lumpenball des FSV für Stimmung zu sorgen.

Gross-Zimmern - „Es ist Zirkus in Zimmern“, schmunzelt Friedrich Faust. Laut und bunt wird es für den Kommunalpolitiker diesmal jedoch nicht im Gemeindeparlament, sondern bei der Zimmerner Fastnacht. Von Ursula Friedrich 

Der Sitzungspräsident der Pfarrfastnacht hat die Mehrzweckhalle kurzerhand zur Manege erklärt. Zum 43. Mal haben Faust und Gefolge mit Narhallamarsch, Konfettiregen, Gardetanz, Büttenredd´ und flapsigen Sketchen, Tanz- und Gesangsdarbietungen ein tolles Programm geschnürt. Faust, der zum zehnten Mal als Chef des Elferrats moderiert, verspricht ein Zirkusprogramm mit glänzenden Tanzsternchen bis zu bissigen Büttenreden, bei denen so mancher Zimmerner sein Fett wegbekommt. Um die rund 120 Interpreten, vom achtjährigen Fastnachter bis zum Oldie in der Bütt´, in der Mehrzweckhalle zu feiern, öffnen sich die Türen am Samstag, 15. Februar, bereits um 18.11 Uhr zum tollen Programm.

Zu den Top-Acts zählen 20 Männer, die in der närrischen Zeit das Fußballleder gegen den Notenständer austauschen. „Viehtreib“ heißt der gesangsstarke Zweig der Herren beim FSV Groß-Zimmern. Gerhard Kuhr und Rolf Link arbeiten derzeit an den Feinheiten des Potpourriprogramms der singenden Fußballer. Die haben bereits An fang der 90er Jahre ihre kreative Seite entdeckt und werden beim FSV-Lumpenball am 21. Februar ebenfalls einen großen Auftritt haben.

Mit Altbewährtem und Neuem sollen die bis zu 450 Gäste der Pfarrfastnachtssitzung einen närrischen Abend erleben. Erstmals öffnet eine Sektbar zum Auftakt und in den Pausen der Sitzung. Zum Abschluss, wenn DJ Flo nach dem Bühnenprogramm noch einmal musikalisch Vollgas gibt, kann hier ebenfalls abgefeiert werden.

Groß-Zimmerner Pfarrfastnacht 2013

Groß-Zimmerner Pfarrfastnacht

Mit dem passionierten Musiker Gerhard Kuhr (Narrhallamarsch), Manfred Maiwald (Technik) und rund 30 Helfern hinter den Kulissen soll die Veranstaltung gestemmt werden. Die Pfarrfastnacht soll ein paar Einnahmen bringen, denn mit dem Erlös werden kirchliche Projekte unterstützt. Diesmal soll der Heimatorden der drei indischen Gemeindeschwestern unterstützt werden, der eine Kirchensanierung plant. Schwester Rosaly wird auf ihrem Heimaturlaub im März dann einen Scheck für die Mägde Mariens in Indien im Gepäck haben. Karten für die Pfarrfastnacht am Samstag, 15. Februar, gibt es im Vorverkauf beim Tintenfass und bei der Postservicestelle. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren erhalten zwei Euro an der Abendkasse zurück.

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