Speeslochfinken begeisterten im Pfarrzentrum

„Mann oh Mann“ kam an

Stimmgewaltig und mit viel Witz und Ironie begeisterten die Speeslochfinken im Groß-Zimmerner Pfarrzentrum ihr Publikum.

Groß-Zimmern - (bea) „Wir sind der Nabel der Welt“, erklärte einer der Herren und kein Protest regte sich. „Genial und überlegen, herrlich und vollkommen“, so titulierte Dr. Werner Thomas, Bürgermeister von Dieburg sich und seine Kollegen und erntete nur Applaus vom größtenteils weiblichen Publikum.

„Mann oh Mann“, diesen Titel ihres Auftritts machten die Speeslochfinken nicht nur zum Motto, sondern auch zu ihrem Programm. Und kamen damit am Freitagabend gut an bei ihrem Publikum im Pfarrzentrum.

Viel Gelächter ernteten die acht Herren, die meist nur mit ihrer Stimme ihre zahlreichen Zuhörer unterhielten. Sei es mit dem „Ohrwurm“, der die Sänger nicht verließ oder mit dem „Seemannslied“.

Philosophisch kamen die Speeslochfinken daher, aber auch im Stockfinsteren, lediglich acht Grubenlampen erhellten den Saal.

Und auch ein verpatzter Einsatz konnte den Sängern die Laune nicht verderben. „Dann fangen wir jetzt noch mal richtig an“, erklärte Werner Utmelleki, der nicht nur als Sänger fungierte, sondern die acht „Männlichkeiten“ auch sicher durch die Tiefen und Untiefen der Stücke dirigierte.

Viel Applaus erhielt auch der Dieburger Bürgermeister Thomas, der neben seiner tiefen Stimme (der Bass ganz außen) auch seine Fähigkeiten als Moderator unter Beweis stellte.

Ein überaus gelungener Abend befand das Zimmerner Publikum, das sich freute, auch einen Einheimischen unter dem Oktett sehen zu können: Klaus Wörthche, der mit den Speeslochfinken einen weiteren Beweis seiner zahlreichen musikalischen Talente lieferte.

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