Gemeinde hat seit Sonntag vier Elektrotankstellen

Für mehr Umweltbewusstsein

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Gleich vier Elektrotankstellen für Groß- und Klein-Zimmern weihten (vorne von links) Bürgermeister Achim Grimm (CDU) und Andreas Niedermaier aus dem Vorstand der Entega ein. Außerdem kann sich die Gemeinde über einen elektrisch betriebenen BMWi3 freuen, der eine Woche lang im Praxisbetrieb getestet werden kann.

Groß-Zimmern - Die Gemeinde Groß-Zimmern hat in Sachen Elektromobilität ordentlich aufgestockt. Gleich vier neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge stehen umweltbewussten Autofahrern seit Sonntag zur Verfügung.

Zwei Ladesäulen stehen in der Kirchstraße (Nr. 6a und 24). Die beiden anderen Stationen wurden in Klein-Zimmern in der Burgstraße (Nr. 5) und im Semder Pfad (Nr. 12) installiert. An jeder der Ladesäulen können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Möglich ist dies durch die Beteiligung der Gemeinde am Entega-Projekt „Elektromobilität für Südhessen“. Am Sonntag weihten Bürgermeister Achim Grimm (CDU) und Andreas Niedermaier aus dem Vorstand der Entega-AG die Säulen ein.

„Wir investieren hier in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes wird Entega in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen“, sagte Andreas Niedermaier. Bürgermeister Achim Grimm freute sich über die Elektrotankstellen: „Mit vier Ladesäulen ist unsere Gemeinde in Groß- und Klein-Zimmern sehr gut aufgestellt. Für E-Bikes haben wir eine Ladesäule auf dem umgestalteten Rathausplatz neben dem Eingang zur Mehrzweckhalle installiert. Die Gemeinde selbst verfügt seit einigen Wochen über zwei Elektro-Dienstfahrzeuge.“

Schon in Betrieb: In der Kirchstraße wurden gleich zwei Ladesäulen installiert.

Zum Einsatz kommt eine AC-Ladesäule mit der Standard-Ladesteckerverbindung und einer Leistung von 2 x 22 Kilowatt, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der Entega-Ladekarte oder mit vielen anderen gängigen Karte. Man kann alle Ladesäulen aber auch ohne Karte nutzen. Möglich macht dies eine Smartphone App von Ecotap. Abgerechnet wird dann über den Bezahldienst Paypal. Sämtliche Entega-Stromtankstellen sind vernetzt, so dass Kunden in der App sehen können, wo die Säulen stehen und ob sie einsatzbereit ist. Im Rahmen des Projektes erhielt Bürgermeister Achim Grimm von Andreas Niedermaier den Schlüssel für einen elektrisch betriebenen BMWi3 überreicht. Eine Woche lang kann die Gemeinde jetzt das neue Elektroauto im Praxisbetrieb testen.

Wie Autodesigner mit Lichteffekten spielen

Im Rahmen des Projekts werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Die Aktion wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt darüber hinaus jede Landkreiskommune mit einmalig 2500 Euro bei der Anschaffung einer Ladesäule. Mittlerweile beteiligen sich 45 Kommunen und kommunale Einrichtungen mit 100 Ladesäulen am Projekt. Mit den neuen Säulen in Groß-Zimmern sind bereits 59 Ladesäulen im Betrieb. (kl)

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