Mehrgenerationen-Martin

+
Generationsübergreifend: Beim Laternenumzug des Mehrgenerationenhaus zogen die beiden dort ansässigen Krabbelgruppen mit Senioren aus dem nahen Gersprenz-Heim gemeinsam zu Ehren des Heiligen Martin durch die Straßen.

Groß-Zimmern (mj) ‐ Der Heilige St. Martin hätte am Mittwoch vermutlich große Freude am Umzug zu seinen Ehren im Otzbergring gehabt: Gemeinsam zogen die beiden Krabbelgruppen des Mehrgenerationenhauses sowie Senioren aus dem benachbarten Gersprenz-Seniorenheim mit bunten Laternen durch die Straßen und sangen frohe Lieder der Nächstenliebe.

Das ist das zweite Mal, dass wir das gemeinsam machen“, so Christiane Hucke, zuständig im Mehrgenerationenhaus für Kinder und Familien. Der VdK hatte im Vorfeld ebenfalls zu diesem Laternenumzug geladen, der die Jüngsten und die Ältesten in Groß-Zimmern an einem nasskalten Abend vereinen sollte. Trotz des unbeständigen Wetters sagten die Verantwortlichen die Veranstaltung nicht ab, vor allem deshalb, weil man sich auf den Abend sehr freute und ihn in den vorangegangenen Tagen liebevoll vorbereitet hatte.

Sowohl im Pflegeheim als auch in den Krabbelgruppen waren dabei Laternen gebastelt worden. Das Material hierfür hatte das Mehrgenerationenhaus zur Verfügung gestellt. „Wir sind immer mal hin- und hergelaufen und haben nach dem Stand geguckt“, erzählt Hucke.

„Heute erster Praxistag“

Der Abschluss des Umzuges wurde ins Seniorenheim gelegt. Dort wartete eine kleine Stärkung in Form von belegten Broten sowie Punsch. Beides wurde am Nachmittag vom „Impuls-Cafe 50plus“, einer Initiative der Kreisagentur im Mehrgenerationenhaus, vorbereitet. Die teilnehmenden Frauen und Männer, die zum Teil über einen Migrationshintergrund verfügen, wurden von den Gruppenleiterinnen Angelika Seidler und Christiane Hucke mit dieser Aufgabe quasi aktiv in den Laternenumzug einbezogen.

Wir haben sie heute extra ein bisschen später bestellt“, erzählt Hucke und ergänzt, dass sich die männlichen Vertreter zusätzlich noch beim Schieben der Rollstühle einbringen werden. Damit gehe der Versuch einher, das „Impuls-Cafe 50plus“ in den Arbeitsalltag des Mehrgenerationenhauses mit einzubeziehen. „Das ist heute quasi der erste Praxistag“, schmunzelt Hucke und schickt hinterher: „Das ist fast ein bisschen aufregend, dass wir versuchen, so viele Dinge heute zusammenzuführen.“

Kommentare