Mehrgenerationenhaus kann Arbeit weiterführen

Groß-Zimmern/Wiesbaden (guf) - Der Fortbestand der Mehrgenerationenhäuser in Hessen ist gesichert. Dies teilte Sozialminister Stefan Grüttner Anfang der Woche in Wiesbaden mit.

Alle bisherigen Mehrgenerationenhäuser, darunter auch die Einrichtung in Groß-Zimmern, die sich für das Folgeförderprogramm beworben haben, konnten berücksichtigt werden. Das Land Hessen hatte sich bei der Bundesregierung dafür stark gemacht, dass ein Nachfolgeprogramm für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser aufgelegt wurde. Mit ihren auf die jeweilige Region abgestimmten Angeboten für gemeinsame Aktivitäten, der Kinder- oder Seniorenbetreuung, Bildung und sozialen Dienste ermöglichen die Häuser nachbarschaftliches Miteinander.

Zudem komme ihnen eine integrative Funktion zu. „Mehrgenerationenhäuser fördern die Kommunikation von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen. Die Menschen lernen, Interesse für den anderen und sein soziales Umfeld zu zeigen, sie lernen, einander besser zu verstehen, Vorurteile abzubauen und sich für den Nächsten einsetzen, wenn er Hilfe benötigt“, lobte Grüttner.

Häuser bieten vielfältiges Angebot

Die Angebote der hessischen Mehrgenerationenhäuser reichen von Kinderbetreuung über Dienstleistungen rund um Haushalt und Garten bis zu Pflege und Hilfen im Alltag. Die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fördere zudem den wichtigen Dialog zwischen den Generationen, der bei den aktuellen demographischen Verschiebungen von großer Bedeutung ist.

Das Folgeförderprogramm für Mehrgenerationenhäuser wird bundesweit 450 Einrichtungen unterstützen. Ziel ist eine bundesweit flächendeckende Verteilung der Häuser. Sie werden jährlich mit je 40.000 Euro gefördert. Davon werden 30.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro von der betreffenden Kommune bereit gestellt.

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