Musizieren bereitet Freude

+
Der neue Vorstand des katholischen Kirchenmusikvereins (v. l.) Jan Jasinski, Daniel Knaus, Hemma Kostrzewa, Ulrich Borbonus, Gerhard Kuhr, Andreas Schneider, Stephan Saal, Wolfgang Köhl und Ludwig Geibel.

Klein-Zimmern (ula) ‐ Mit einer komplett neuen Vorstandsmannschaft beginnt für den Katholischen Kirchenmusikverein Klein-Zimmern (KKM) das Vereinsjahr.

Ich möchte, dass wir zusammenhalten und neue Musiker hinzugewinnen“, formulierte der frisch gewählte neue Vorsitzende Gerhard Kuhr seinen Ausblick für 2010 und wünschte: „Vor allem aber soll das Musizieren Spaß machen.“ Im Vorjahr war das 30-köpfige Orchester mit der gesamten Bandbreite seines Repertoires gefragt: Gespielt wurden geistliche Werke zu allen kirchlichen Anlässen, aber auch weltliche Musik von volkstümlich bis modern.

Dirigent Heiko Launer spornte sein Orchester auch beim Schlossgartenfest und dem Dieburger Fastnachtsumzug, bei zahlreichen Karnevalsveranstaltungen, Straßenfesten, Platzkonzerten sowie Auftritten im Altenheim zu Höchstleistungen an.

Für das eigene Konzert sollen gehobene Werke ins Programm

Wir sind kein reines Blasorchester, sondern werden von modernen Instrumenten wie Keyboard und Bassgitarre unterstützt“, so der neue Vereinschef. Für das eigene Konzert am Sonntag, 4. April, haben sich die Musiker die Messlatte wieder ganz hoch gelegt: Zum Konzert im St.-Josephshaus sollen anspruchsvolle, gehobene Werke auf dem Programm stehen.

Auch das Jugendorchester unter Leitung von Thomas Martin probt fleißig für den großen Auftritt. Weil der Verein bezüglich Nachwuchswerbung im Vorjahr in die Offensive ging, wird das 15-köpfige Nachwuchsorchester bald verstärkt. In der Geißbergschule wurde im Dezember eine Bläser-AG gegründet, die ebenfalls von Jugenddirigent Martin geleitet wird. Damit stockt der KKM seine Kinder- und Jugendförderung auf und bietet neben Blockflötenunterricht auch eine Ausbildung in Trompete, Posaune, Horn, Klarinette und Querflöte an.

Saal: „Wir sollten in Zukunft projektbezogener arbeiten“

Die Jahreshauptversammlung bot auch Gelegenheit für Manöverkritik. „Wir sollten in Zukunft projektbezogener arbeiten“, so Schriftführer Stephan Saal. Dies soll die Motivation der Musiker ankurbeln. Derzeit zählt der KKM 176 Mitglieder. 1965 wurde das große Orchester gegründet, um kirchliche Hochfeste musikalisch zu umrahmen.

Pfarrer Edmund Heisere hatte diese Idee aus seiner Heimatgemeinde Bürstadt erfolgreich nach Klein-Zimmern importiert. Bis heute ist dies eine Säule der musikalischen Entwicklung, doch auch Auftritte bei weltlichen Gelegenheiten stehen auf dem Programm.

Umzug vom Feuerwehrhaus ins St.-Josephshaus

Wir freuen uns, dass wir kostenlos und unkompliziert einen neuen Proberaum zur Verfügung gestellt bekommen“, sagte Stephan Saal, denn in den kommenden drei Monaten wird das Orchester vom Feuerwehrhaus in das St.-Josephshaus umziehen.

Zum neuen Vorstandsteam gehören neben Gerhard Kuhr (erster Vorsitzender) und Ulrich Borbonus (zweiter Vorsitzender) nun auch Wolfgang Köhl (Notenwart), Stephan Saal (Schriftführer), Hemma Kostrzewa (Rechnerin), Daniel Knaus (Jugendleiter) sowie die Beisitzer Jan Jasinski, Andreas Schneider und Ludwig Geibel.

Kommentare