„Aufwertung der Gegend“

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Zahlreiche Besucher wollten am Sonntag die Seniorenresidenz Haus Elisabeth besichtigen. - Foto: Bernauer Zahlreiche Besucher wollten am Sonntag die Seniorenresidenz Haus Elisabeth besichtigen.

Groß-Zimmern - Zu einem Informationstag hatte die Seniorenresidenz Haus Elisabeth eingeladen. Ab November sollen hier die ersten Bewohner einziehen, am Sonntag hatten Interessenten Gelegenheit, sich das Haus mit insgesamt 112 Pflegeplätzen anzuschauen. Von Ulrike Bernauer 

Das Interesse war sehr groß, regelrecht in Scharen strömten die Besucher in das Haus Elisabeth in der Bahnstraße, das auf dem ehemaligen Aldi-Gelände errichtet wurde. Unter den Gästen waren auch bekannte Gesichter wie der Frisör und Musiker Gerhard Schlepper. „Wir wohnen in der Nachbarschaft und ich habe die ganze Bauphase mit erlebt und fotografiert. Jetzt wollen wir einfach mal sehen, wie es hier innen drin aussieht.“ Schlepper gefallen die Farbgebung und auch der mediterrane Stil des Hauses. „Ich finde gut, dass der Platz vom alten Aldi so eine sinnvolle Verwendung gefunden hat und die ganze Gegend aufwertet.“ Selbst will Schlepper hier aber nicht einziehen. „Wenn ich mal 100 bin, dann denke ich darüber nach.“

Bernd Sachs ist nicht nur privat hier. Er ist Aktiver bei der Freiwilligen Feuerwehr von Groß-Zimmern. „Ich will mich für die Feuerwehr informieren, aber auch als Voraushelfer, wie das mit dem Gebäude ist. Am Samstag werden wir uns von der Feuerwehr noch ein genaueres Bild verschaffen. Allerdings interessieren sich auch meine Eltern für das Haus. Sie überlegen hier eventuell später einmal einzuziehen.“

„Wir haben schon in zwei verschiedenen Pflegeheimen Angehörige untergebracht“, sagt Bettina Appel. „Und wir wollten uns dieses Haus anschauen. Je neuer der Bau, desto moderner das Haus. Ich finde es sehr ansprechend und wohnlich. Eine Angehörige wohnt im Gersprenz-Pflegeheim. Dort gefallen mir die Wände nicht, aber dort ist man ja auch dran, etwas zu ändern. Hier müsste ich erst mal die finanzielle Seite sehen, bevor ich Angehörige unterbringe. In der Gersprenz sind die Zimmer größer. Da konnte die Oma viele ihrer Möbel mitnehmen. Das ist ein großer Vorteil. Die eigenen Möbel kann man aber auch hier mitbringen, da haben wir uns erkundigt.“

Waltraud und Günther Peter wohnen ebenfalls in der Nachbarschaft. „Das Pflegeheim hier ist ganz neu und das wollten wir uns auf jeden Fall anschauen. Das andere Heim in Groß-Zimmern kennen wir, weil meine Mutter dort war. Das ist die reine Neugierde, weil wir den Bau beobachten konnten.“ „Der Bau ist gut gemacht“, sagt Architekt Hans Hix. „Es gefällt mir gut, wenn jemand allein ist, sollte er hier her gehen. Es ist ein großes Haus, aber nett gemacht und ich denke, man kann sich wohl fühlen. Ich gehe allerdings davon aus, dass ich meinen Lebensabend zu Hause verbringen werde.“

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