„Nacht der Legenden“ zum 65. Geburtstag

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Das Fünfergremium mit (von links hinten) Walter Wenchel und Erhard Höptner sowie Gisela Wenchel, Jana Glenz und Birgit Wiedekind leitet die Viktoria.

Klein-Zimmern (ula) ‐ 500 Mitglieder in sechs Abteilungen. Ein dickes Plus in der Kasse. Ein neues Vorstandsteam und jede Menge Energie, um ein neues Vereinsjahr sportlich und gesellschaftlich mit Aktivitäten zu füllen. Das ist die Kurzbilanz der 65. Jahreshauptversammlung des SV Viktoria Klein-Zimmern.

Das Jahr 2010 steht für den Verein unter einem besonderen Stern: Der 65. Geburtstag der Viktorianer steht an und soll gebührend gefeiert werden. Geplant ist eine „Nacht der Legenden“ am Freitag, 30. April. Bei der Veranstaltung mit akademischem Charakter werden Sportler von damals und heute miteinander feiern und einen historischen Rückblick bis in die Anfänge 1945 halten. Am Samstag, 1. Mai, wird es turbulent und sportlich auf der Vereinsanlage zugehen: Kinderaktionen, Schülerturnier, Kommunikation und viel fürs leibliche Wohl sind angesagt.

Dass der Verein inzwischen über gute Rahmenbedingungen für Veranstaltungen aller Art verfügt, zeigte sich zum Ausklang der Jahreshauptversammlung: Die Innenrenovierung des Sportheims wurde im Vorjahr abgeschlossen, eine Musik- und Sprechanlage installiert und die Terrasse kann - Dank gut befestigter Planen - als Party- und Veranstaltungsraum genutzt werden. Ganz unabhängig von der Witterung. Mit der ersten Aprés-Ski-Party ließen die Anwesenden den theoretischen Ausführungen von Vorstandsmitglied Erhard Höptner im Anschluss an die Versammlung Taten folgen.

Dickes Plus im Jahresabschluss

Doch zunächst waren die 60 Vereinsvertreter aufgefordert, ein neues Vorstandsgremium zu wählen. In der bewährten Fünferspitze gab es nur einen Personalwechsel: Ludwig Sauerwein schied aus beruflichen Gründen aus. Walter Wenchel wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind Jana Glenz, Birgit Wiedekind, Gisela Wenchel und Erhard Höptner. Zu Kassenprüfern wurden Ludwig Sauerwein und Kai Rittel gewählt.

Von einem dicken Plus im Jahresabschluss berichtete Rechnerin Gisela Wenchel in ihrem Kassenbericht. Sie freute sich über die harmonische Stimmung im Verein, appellierte jedoch an alle, tatkräftig mit anzupacken. Dies ist auch der Wunsch von Erhard Höptner: „In wirtschaftlich schweren Zeiten darf die ehrenamtliche Vereinsarbeit nicht nur eine unverzichtbare Leistung weniger sein“, so Höptner. Mit einer „freiwilligen Verpflichtung“ von mindestens sechs Stunden ehrenamtlicher Arbeit 2010 sollten alle Aktiven ihr Interesse am Verein bekräftigen.

Viktoria ist längst kein reiner Fußballverein mehr

Die größte bauliche Herausforderung des neuen Vereinsjahres ist die Außenrenovierung des Sportheims. Die Erneuerung der Ballraumtür und der Wirtschaftstür sowie die Aktualisierung des Internetauftritts stehen ebenfalls auf dem Programm.

Weil nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert werden soll, ist für Samstag, 3. Juli, ein Elfmeter-Turnier geplant. Auch die Fußballweltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli kann man in munterer Runde auf der Großbildleinwand verfolgen.

Die Viktoria sei jedoch längst kein reiner Fußballverein mehr, merkte Höptner schließlich anerkennend an. Nach den Berichten der einzelnen Abteilungsleiter der „Alten Herren“ (Dr. Michael Wiedekind) sowie der Aktiven Fußballer (Walter Wenchel), der Abteilungen Gymnastik (Birgit Porzelt), Jedermann (Dieter Schäfer), des Jugendleiters Werner Bischoff, der Abteilung Kinderturnen (Martina Wiche), Volleyball (Jörg Müller) sowie Tanz (Silke Schröder) und orientalischer Tanz (Manuela Zapf) zog Höptner ein sportliches Fazit: „Die Viktoria kann ihren 500 Mitgliedern durch viele Abteilungen ein breites sportliches Angebot präsentieren.“ Und dass die Menge der Mitglieder noch wächst, ist eine weitere Herausforderung, der sich die Viktorianer 2010 stellen wollen.

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