Nachwuchs bei „Frühbrütern“

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Das junge Storchenpaar hat ein eigenes Nest gebaut. Die „Frühbrüter“ aus dem Landkreis haben drei Junge großgezogen. In Absprache mit dem NABU hat der Lokal Anzeiger nicht schon früher über den Nachwuchs berichtet.

Groß-Zimmern (guf) ‐ Bei der NABU-Vogelstimmenwanderung im April wurden erstmals ein brütender Storch sowie dessen Partner auf der Wiese am Landwehrgraben gesehen. Das Nest hat haben die Tiere selbst ohne Nisthilfe auf einer abgebrochenen Pappel gebaut.

Ende Mai waren dann mindestens zwei Junge zu erkennen. Dieses Paar hat gegenüber den anderen Weißstorch-Paaren im Kreis gut drei Wochen später mit der Brut begonnen.  Nach wohl vergeblichem Bezug des Nestes im Hehnes, von dort durch die „Hausbesitzer“ vertrieben, waren die beiden zum Bau eines eigenen Nestes gezwungen.

Als die Jungen alt genug waren, konnten die Elternstörche identifiziert werden, ohne die Brut zu stören. Einer wurde 2007 bei Münster im Nest an der Kläranlage geboren, der andere stammt aus einem Nest im Kreis Groß-Gerau und wurde 2008 geboren.

Auf Anhieb drei Junge großgezogen

In den letzten Jahren häufen sich die Fälle, dass erst zwei- und dreijährige Störche bereits erfolgreich brüten. So zählt auch das Groß-Zimmerner Paar zu den erfolgreichen Frühbrütern, immerhin haben sie beim ersten Mal auf Anhieb drei Junge großgezogen.

In diesem Jahr wurden im Kreis Darmstadt-Dieburg insgesamt 21 Jungstörche flügge. Ernst-Ludwig Achenbach und Klaus Hillerich vom NABU haben am vergangenen Wochenende bei Büttelborn eine Ansammlung von über 200 Störchen beobachtet, die sich auf den Wegzug vorbereiten.

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