Sieg für die „FC Frofolehatrata“

Namen so toll wie Tore

Mit vollem Einsatz präsentierte sich auch der aktuelle Kerbborschtejahrgang. Für die Teilnahme an den Finals reichte es jedoch nicht (oben.).

Klein-Zimmern (ula) -  Was eint Baywatch-Fans, Kerbborschte und die „Red hot Chilli Peppers“? Die Liebe zum Fußball. Und die entlud sich unter 16 Hobby-Teams an Pfingsten auf dem Rasen des SV Viktoria Klein-Zimmern.

Beim vierten „Elferturnier“, dem “LBS-Kick-Off-Cup“ ging es um originelle Mannschaftsnamen, Titel, Ehre, 111 Euro Siegesprämie und natürlich jede Menge Spaß.

„Es ist für viele ehemalige Aktive eine Möglichkeit, sich wieder zu treffen“, so Vereinschef Erhard Höptner. Auch auswärtige Hobbyteams reisten gerne nach Klein-Zimmern, um bei perfekten Wetterbedingungen als potentielle Torschützenkönige auf das beliebte Leder einzutreten.

Dies gelang mit durchwachsenem Erfolg. Titelverteidiger „Juventus Urin“ waren trotz Anmeldung nicht erschienen „Blasenschwäche?“ Witzelten einige Spieler. So kickten sich die Spieler Klein-Zimmerns mit klangvollem Namen „Zeugen Jeboahs“ bis ins Finale.

Als gute Gastgeber überließen die Hobbykicker den Sieg den Herausforderern von der Turnenschaft Ober-Roden. Im spannenden Endspiel sorgten die Ober-Röder mit einem 9:6 Sieg für einen deutlichen Turnierausgang.

Im Spiel um die Plätze drei und vier musste sich die Mannschaft aus Dieburg geschlagen geben. Das Zimmerner Team mit dem holprigen Namen FC Frofolehatrata – immer wieder eine Herausforderung für den Stadionsprecher - traf acht Mal erfolgreich ins Netz und holte sich mit einem Endstand von 8:4 den dritten Platz und 55 Euro Prämie ab. Für das „Weiße Ballett“ gab es Platz vier und 33 Euro.

Mit vollem Einsatz präsentierte sich auch der aktuelle Kerbborschdejahrgang. Für die Teilnahme an den Finals reichte es zwar nicht.

Trotz Blasen und anderer Blessuren überzeugten die Borschte jedoch mit unermüdlicher Energie und Durchhalteparolen.

Unter 16 Teams hatte die einzige Damenmannschaft Exotenstatus. Die Fußballfans traten unerschrocken gegen die männlichen Herausforderer an, auch wenn ihnen der Damenehrenpreis mangels weblicher Konkurrenz bereits sicher war.

Unterm Strich war das sportliche Pfingstereignis ein geselliges Highlight, denn gute Bewirtung, Musik und gute Laune sorgten hier für hervorragende Rahmenbedingungen. Ehemalige Aktive schätzen das Elferturnier auch wegen seiner Ansprüche. Statt Kondition für die sonst üblichen Fights auf dem Platz, sind Konzentration und Treffsicherheit im Duell mit dem Keeper die vordringlichen Qualitäten.

Im kommenden Jahr soll das fünfte Elferturnier noch stärker beworben werden, um für noch mehr sportliche Herausforderung auf dem Viktoria-Rasen zu sorgen.

Kommentare