Neue Räder und mehr

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Viele gute Roller und Fahrräder mit Bremse, Licht und mehr wurden angeboten.

Gross-Zimmern - Mit Sonnenschein und milderen Termperaturen wächst die Freude, nach langen Wintermonaten das Fahrrad zu satteln. Der Nachwuchs ist inzwischen dem Drahtesel entwachsen? Bei der Fahrradbörse der Kinder- und Jugendpflege ließ sich hier leicht Abhilfe schaffen. Von Ursula Friedrich

Fahrräder vom winzigen Kinderrädchen bis zum schnittigen Mountainbike gab es bei der achten Fahrradbörse in allen Farben und Ausführungen.

280 gebrauchte Artikel wurden am Samstag Vormittag in der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) feil geboten. Und auf der Jagd nach dem zweirädrigen Schnäppchen wurde nichts dem Zufall überlassen.Kaum hatten sich die Türen zum Schulfoyer geöffnet, ergoss sich eine Masse von potenziellen Käufern in die Warenräume.

Kinderräder gab es bereits ab fünf Euro. Angesichts solcher Preise erfüllte sich auch für die Kleinen aus Familien mit geringem Einkommen der Traum vom neuen Fahrrad. Und mit Mama und Papa im Schlepptau manövrierten viele strahlende Neubeitzer schicker Räder ihr Gefährt zur Jungfernfahrt auf die Straße.

25 ehrenamtliche Helfer

Daneben wechselten Inliner, Roller, Fahrradanhänger, Helme und andere Fahruntersätze (sogar ein Auto in Kindergröße stand zum Verkauf) die Besitzer.

Für die logistische Abwicklung sorgten 25 ehrenamtliche Helfer, die Annahme, Verkauf und Rückgabe nicht verkaufter Artikel an zwei Tagen abwickelten. „Wir haben einen leichten Rückgang“, zog Jugendpfleger Markus Psczolla Bilanz – dennoch sei die Börse zufriedenstellend ausgefallen.

Zehn Prozent des Verkaufserlöses sowie ein Euro Verwaltungsgebühr für unverkaufte Artikel fließen der Kinder- und Jugendarbeit zu.

Geld für einen Anti-Agressionsraum

Seit einiger Zeit wird Geld für einen Anti-Agressionsraum angespart. Ein Projekt, für das sich Jugendpfleger Tom Hicking weitere Unterstützung wünscht. In seiner Jugend konnten Kinder ihre Wut draußen beim Toben, Klettern und Herumtollen abreagieren, erzählte er – solche Möglichkeiten sind heute für viele Kinder nur begrenzt vorhanden.

Um alternative Ventile für aufgestauten Ärger und Wut zu schaffen, will die Jugendpflege den Anti-Agressionsraum in der Albert-Schweitzer-Schule mit Weichbodenmatten, Boxbeutel und mehr einrichten.

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