Heinz Bach bleibt, Lothar Mann und Roland Keller sind Stellvertreter

VdK mit neuem Vorstand

Der VdK hat einen neuen Vorstand, Vorsitzender bleibt Heinz Bach (fünfter von rechts), seine Stellvertreter sind Roland Keller (dritter von rechts) und Lothar Mann (sechster von rechts). Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - Der wichtigste Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung des VdK am vergangenen Samstag im katholischen Pfarrzentrum war die Wahl eines neuen Vorstandes. Von Ulrike Bernauer

Die Mitglieder entschieden, dass Heinz Bach weiterhin Vorsitzender der Ortsgruppe Groß-Zimmern des Sozialverbandes bleibt. Zu seinen Stellvertretern wurden Lothar Mann und Roland Keller gewählt.

Brigitte Schnarr, die bisher stellvertretende Vorsitzende war, wurde zur Frauenbeauftragten gewählt. Als Rechnerin fungiert künftig Katrin Ücoklar, Schriftführerin ist Erika Held. Zum Juniorenvertreter wurde Erhan Ücoklar gewählt. Die neuen Beisitzer sind Werner Engelhard, Helga Held, Alexander Ganß und Ellen Stoller. Als Revisoren wurden Erich Fritsch und Karin Götz bestimmt.

Die Mitgliederentwicklung ist positiv, elf Sterbefälle und fünf Kündigungen werden durch 22 Eintritte mehr als ausgeglichen. 453 Mitglieder hat die VdK-Ortsgruppe aktuell. Nachdem sich in den vergangenen vier Jahren auch unerwartete Änderungen im Vorstand ergeben hatten, Rechnerin und Schriftführerin sind unerwartet ausgefallen und die beiden Mitglieder, die jetzt ordentlich gewählt wurden, führten das Amt bereits kommissarisch, hofft Bach auf eine weiterhin erfreuliche Zusammenarbeit des Vorstandes.

Zu zahlreichen Veranstaltungen hatte der VdK geladen. So fand unter anderem im April ein eintägiger Ausflug statt, man beteiligte sich am Spielefest des Mehrgenerationenhauses oder besuchte zusammen mit anderen Ortsgruppen den Hessentag in Wetzlar. Geplant sind in diesem Jahr noch eine Mehrtagesfahrt Anfang September in den Schwarzwald und eine Weihnachtsfeier.

Der Bezirksvorsitzende Hermann Dittes ging in seiner Rede besonders auf die Rente ein. Die Mitglieder, die unter Umständen von falsch berechneten Renten (im Wesentlichen Bezieher der Hinterbliebenenrente) betroffen sind, sollten erst einmal warten, ob sich die Rentenversicherung bei ihnen meldet. Wenn dies bis Dezember nicht geschieht, sollten sie sich an den VdK wenden, der die konkreten Ansprüche prüfen kann. Nähere Informationen seien auf jeden Fall auch in der nächsten VdK-Zeitung zu erwarten.

Dittes vertrat auch den Standpunkt des Sozialverbandes, dass bei den Krankenkassen keine Beitragssenkungen erfolgen sollten. Vielmehr sollten die Überschüsse verwendet werden, um die Krankenkassen zu stabilisieren, oder als Reserve erhalten bleiben, um künftige finanzielle Engpässe zu meistern.

Der Kreisvorsitzende kritisierte auch, die Sozialpolitik sei in Deutschland im Zuge der Finanzkrise „unter die Räder geraten“.

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