„Nie den Humor verlieren“

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Gute Stimmung herrschte beim Seniorennachmittag der Gemeinde in der Mehrzweckhalle.

Groß-Zimmern - Der Seniorennachmittag der Gemeinde Groß-Zimmern ist beliebt. So beliebt, dass rund 400 Gäste am Mittwoch in der Mehrzweckhalle schunkelten, schmausten, plauderten und auch ein paar Gläschen Wein genossen. Von Ursula Friedrich

Schön, dass so viele gekommen sind“, freute sich Bürgermeister Achim Grimm über die Popularität der Veranstaltung. Über viele Stunden wurde den Gästen Livemusik, viel für das leibliche Wohl und ein buntes „Showprogramm“ auf der Bühne geboten. Und das ist nicht selbstverständlich. Trotz des defizitären Haushalts wolle die Kommune ihren älteren Bürgern diese Veranstaltung auch in Zukunft bieten, sagte der Bürgermeister, vielleicht allerdings in leicht abgespeckter Form. Im Wechsel lädt die Gemeinde Bürger ab dem 70. Lebensjahr einmal jährlich zu Ausflügen oder einem bunten Nachmittag in die Mehrzweckhalle ein. 1600 Senioren aus Groß- und Klein-Zimmern entsprechen diesem Kriterium.

Bürgermeister Achim Grimm (2. v. l.) ehrte die ältesten Bürger Groß- und Klein-Zimmerns (von links): Maria Beskrowny, Ida Schäfer, Rudolf Kaiser und Josef Wagner.

Für die älteren Herrschaften, die nicht zum Seniorennachmittag kamen, hat die Gemeinde trotz knapper Kasse noch ein Geschenk parat: Einen Zehn-Euro-Gutschein für eine der drei Groß-Zimmerner Apotheken. Den gibt es jedoch erst zu Weihnachten. „In diesem Jahr haben wir 100 Gäste mehr als noch 2007“, freute sich auch Elisabeth Seibert, Ansprechpartnerin für Senioren im Rathaus. Mit sieben Kollegen und einem ehrenamtlichen Helferteam des DRK sorgte sie für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und die Bewirtung der munteren Gästeschar. Im Rampenlicht standen schließlich die ältesten Einwohner aus Groß- und Klein-Zimmern: „Das Alter soll man ehren. Wir ehren sie alle, die Ältesten aber besonders“, leitete Grimm die kleine Ehrung ein: Maria Beskrowny (86) und Josef Wagner (89) aus Klein-Zimmern sowie Rudolf Kaiser (89) und Ida Schäfer (95) aus Groß-Zimmern erhielten herbstliche Blumensträuße. Wie es gelingt, ein hohes Alter zu erreichen, wusste die älteste Bürgerin Ida Schäfer: „Viel schaffen und nicht solang ausruhen.“ „Und nie seinen Humor verlieren“, ergänzte Rudi Kaiser.

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