Noch werden Tiere für lebende Krippe gesucht

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„Hier soll die Krippe und der Stall stehen“, erklären Pfarrer Rauch und sein Helfer Horst Buchsbaum.

Groß-Zimmern (ves) ‐ „Weihnachten ist für mich persönlich ein ganz wichtiges Fest, das mich seit meiner frühsten Kindheit angesprochen hat“, erzählt Pfarrer Christian Rauch lächelnd. „Mit diesem Zauber, den das Weihnachtsfest für mich hat, möchte ich dieses Jahr auch alle Leute erreichen, bis über die Kirchenmauern hinaus“. Um auch die Mitbürger anzusprechen, die den Weg an den Weihnachtsfeiertagen nicht in die Kirche finden, hat sich Pfarrer Rauch etwas Besonderes einfallen lassen.

Wir werden vor Weihnachten eine lebende Krippe vor der Kirche aufbauen, die dann am Heiligen Abend mit Mensch und Tier gefüllt sein soll“, erzählt Rauch. Diese Krippe wird aus einem Stall bestehen und mit viel Stroh, einer Krippe und einem Dreschflegel bestückt sein. „Uns ist sehr wichtig, den Stall zu verkörpern, denn Jesus wurde nicht in einem Tempel oder einem Hotel geboren“, sagt Rauch. Fleißige Helfer hat er bereits gefunden, die im Vorfeld den Stall gemeinsam aufbauen werden. Auch ein Jesuskind wird am Heiligen Abend in der Krippe liegen. Hierfür hat sich das Ehepaar Manuela und Sebastian Hofmann mit Baby Joel bereiterklärt. „Joel wurde im Oktober geboren“, erzählt Pfarrer Rauch.

Zu Beginn der Christmette um 16 Uhr wird der Stall noch leer sein, nach dem Gottesdienst wird dann die Heilige Familie in der lebenden Krippe anzutreffen sein. Auch zum Abendgottesdienst ab 21.30 Uhr wird Familie Hofmann den Stall nochmals beleben.

Um einen Bezug zum Gottesdienst und dem der lebenden Krippe zu bekommen, lässt Pfarrer Rauch auch den Altar in der Kirche im Stroh versinken und hofft, dass die Besucher keine Allergien haben.

Ein Problem jedoch stellt sich dem Pfarrer noch. „Wir haben noch keine Tiere für unseren Stall gefunden“, berichtet er. Gemäß der Weihnachtsgeschichte möchte Pfarrer Rauch die lebende Krippe mit einem Esel und Schafen bevölkern. „Auch ein Lama von einem Wanderzirkus wäre toll“, lächelt er.

Leider ist man bisher noch nicht fündig geworden. Um die Krippe am Heiligen Abend auch mit Tieren zu bevölkern, hat sich der Pfarrer an den LA und an Radio FFH gewandt. „Wir warten gespannt auf einen Anruf vom Sender“, sagt Rauch. „Aber vielleicht findet sich ja ein Mitbürger, der uns seine Tiere bringen kann“.

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