Odenwaldklub in der Grube

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Das Bild zeigt wie gespannt Alle den Ausführungen der Führerin zugehört haben.

Groß-Zimmern -  In den achtziger Jahren hatte der Odenwaldklub Groß-Zimmern eine Führung in der „Grube Messel“. Damals ging man noch davon aus, dass die Grube mit Müll verfüllt wird. Kaum jemand hat geglaubt, dass es gelingt die Fossilienfundstätte unter Schutz zu stellen.

Während damals das Thema Müll das Hauptthema bei der Führung war, standen nun beim Besuch der Ortsgruppe am 22. Oktober Vulkanismus, Landschaftsentwicklung, Fossilien und Naturschutz im Mittelpunkt.

Die Führerin hat den Teilnehmern in einem eineinhalbstündigen Spaziergang in die Grube diese Themen kurz aber für jeden verständlich mit Anschauungsmaterial (Ölschiefer, Fossilien und Bildern) erläutert.

Die Teilnehmer sind anschließend zu dem kleinen Heimatmuseum der Gemeinde Messel gewandert. Dort wurde anhand von Modellen und Bildern die Industriegeschichte von „Grube Messel“ vorgetragen und in der Grube gefundene Fossilien vorgestellt. Mit Kunstharz haltbar gemachte Originalfossilien oder auch Kopien besonderer Funde zeigen Krokodile, Urpferdchen, Halbaffen und viele andere Tiere, die vor rund 47 Millionen Jahren hier lebten.

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