Auch der Nikolaus war zu Gast bei der Kolpingfamilie.

Omas Bein bietet Sicherheit

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Der Nikolaus wollte zunächst einiges wissen, bevor es die Geschenken gab.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Sehnsüchtig warteten die jüngsten Mitglieder am Samstag auf den Nikolaus. Sie mussten sich ein wenig in Geduld üben, denn vor der Ankunft des Mannes im roten Mantel gab es einiges an adventlichem und weihnachtlichem Programm im katholischen Pfarrzentrum.

Geschichten wurden vorgelesen, Gedichte und Besinnliches zitiert und zahlreiche Weihnachtslieder gesungen. Ein spezielles Liederheftchen hatte die Kolpingfamilie für den Nikolausnachmittag drucken lassen, damit auch jeder die Chance hatte, mitzusingen. Die erste Strophe von bekannten Liedern wie „Kling Glöckchen“, „Macht hoch die Tür“, oder „Leise rieselt der Schnee“ - die Kolpingfamilie war wieder einmal ihrer Zeit einen Tag voraus, am nächsten Tag rieselten tatsächlich die weißen Flocken - können die meisten noch auswendig, schwierig wird es jedoch meist bei den weiteren Strophen. Cornelia Düsel, die mit der Gitarre die Lieder begleitete, bat regelmäßig auch ihr kleines Orchester zu sich. Mit Rasseln, Klangholz und Triangel hatte sie die Kleinsten ausgestattet.

Nach Kaffee und Kuchen vom ausgezeichnet bestückten Büffet war es dann soweit. Es klopfte und der Nikolaus trat mit seinem großen Sack herein. Vielerlei wollte er wissen von seinen jungen Zuhörern, die er in einem Kreis um sich versammelte. Die älteren Kinder konnten auch tatsächlich die Fragen nach seinem historischen Vorbild oder seiner Kopfbedeckung, der Mitra, beantworten. Manch Jüngerem war der Weißbärtige gar nicht geheuer und er hielt sich lieber an Omas Bein fest. Glänzende Augen gab es dann bei der Verteilung der Gaben, die der Nikolaus schließlich aus dem großen Sack hervorzog.

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