Orgeln für die neue Orgel

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Zu den stolzen Besitzern der Edelversion gehören (von links) Dagmar Seipel-Baumgärtner, Paul Wucherpfennig, Holger Bernhard und Johannes Blank, alle stellvertretend für ihre Gruppen. Die Mini-Orgeln überreichten Vorsitzender Manfred Göbel (links) und Pfarrer Christian Rauch (rechts).

Groß-Zimmern (bea) ‐ Die Melodie der Zimmerner Nationalhymne: „Mudder, hoste schon die Hinkel inne gedon?“, ertönt von einer kleinen Drehorgel. Otto Herdt hat die Melodie passend für das Miniinstrument umgeschrieben.

Wer sich nun zu Hause mit dem Orgeln der Ortshymne vergnügen will, der kann das mit einfachem Dreh tun.  Allerdings erst, wenn er dem Förderverein für die Orgel eine Spende von mindestens 30 Euro zukommen lässt. Kürzlich stellte der Vorsitzende des Orgelvereins Manfred Göbel im Kreise engagierter Förderer und Mitglieder des Vereins, der Gelder für die Anschaffung eines neuen Kircheninstrumentes sammelt, eine prächtigere Version des Miniinstruments vor. Versteckt sich bei der 30-Euro-Version die kleine Drehorgel im Pappgehäuse, so gibt es seit nun auch eine Edelversion im Holzkästchen. Die zu erhalten ist allerdings nicht ganz einfach.

Neue Besitzer der Edelversion

Die Orgel im Holzkasten wird vom Verein verliehen. Wer die Edelversion erhält, darüber entscheidet der Vorstand“, erklärte Göbel. „Drei wurden schon heimlich und im Stillen verteilt“, gestand Göbel. „Weitere vier gibt jetzt“. Die glücklichen Erstbesitzer waren Klaus Nennhuber, der mit seiner Orgelbrot-Aktion für Aufmerksamkeit sorgte, der Kirchenchor und der Bläserchor. Neu in den Besitz dieses ganz besonderen Mini-Instruments kamen jetzt Johannes Blank für die Kolpingfamilie, Dagmar Seipel-Baumgärtner für das Salonorchester, Paul Wucherpfennig für das erste südhessische Sinfonieorchester und Holger Bernhard für den Kerbjahrgang 1970/71. Alle Gruppen hatten mit spektakulären Aktionen oder Veranstaltungen beachtliche Summen gespendet.

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