Ortsbeirat fühlt sich ausgegrenzt

Klein-Zimmern ‐ Ausgegrenzt fühlte sich das Klein-Zimmerner Ortsbeiratsmitglied Reiner Raab (KUL), als kürzlich in der Markstraße ein Behördentermin mit der Polizei und dem Amt für Verkehrssicherheit anberaumt war, zu dem der Ortsbeirat keine Einladung erhielt. Von Hans Peter Weywoda

Deshalb formulierte Raab einen Antrag, dass der Ortsbeirat an allen Themen, die den Ortsteil Klein-Zimmern betreffen, beteiligt werden müsste. Bürgermeister Achim Grimm wies in der Sitzung des Ortsbeirates am vergangenen Mittwoch im Feuerwehrhaus darauf hin, dass laut Hessischer Gemeindeordnung (HGO) der Ortsbeirat in allen wichtigen Angelegenheiten zu hören sei.

Dies sei auch immer geschehen. Bei dem von Raab angesprochenen Termin, habe es sich jedoch um einen reinen internen Behördentermin gehandelt, so der Bürgermeister, der mit seinen Argumenten das KUL-Ortsbeiratsmitglied dahingehend überzeugen konnte, dass er seinen Antrag zurückzog.

Frühestens 2012 sei mit dem Beginn der Brückenbauarbeiten und dem Neubau des Radweges zwischen Groß- und Klein-Zimmern zu rechnen, beantwortete Grimm, eine weitere Anfrage von Raab.

Eine positive Antwort hatte Grimm auf die Rab'sche Anfrage zu den zugesagten Fluglärm messungen: Die würden seit 25. August durchgeführt. Auf Hinweis von Ortsbeiratsmitglied Joachim Köbel (CDU) soll geklärt werden, ob die momentanen Bauarbeiten in der Schulstraße Einfluss auf die Messungen haben könnten.

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