Osterferien mit Street-Hockey

Hockey-Mania: Rund 25 Kinder haben sich für die Hockey-Woche der Jugendförderung angemeldet. Sie ist der erste Teil der Ferienspielbetreuung. In der zweiten Woche geht es zur lokalen Feuerwehr.Foto: Just

Groß-Zimmern - Ist in Groß-Zimmern das Inline-Street-Hockey-Fieber ausgebrochen? Zweimal in der Woche gibt es bereits ein Angebot für verschiedene Altersklassen und doch scheint das Interesse ungebrochen, wie jetzt eine weitere Hockey-Woche der Kinder- und Jugendförderung in den Osterferien zeigt.

Der Zuspruch gibt Jugendpfleger Markus Psczolla, der die Hockey-Mania in Gang brachte, recht: Über 25 Kinder meldeten sich zum Hockeyspielen in der ersten Ferienwoche an. „Wir wollen in erster Linie mit diesem Angebot eine Alternative zu den ohnehin schon sehr beliebten Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball bieten. Des weiteren gilt es natürlich zu vermitteln, dass sportliche Bewegung Spaß macht“, so Psczolla. Wie er sagt, kommt dem Projekt der Glücksfall zugute, dass man dank des Rad- und Rollsportvereins sehr gute räumliche Bedingungen für das Hockey-Projekt vorfindet. „So müssen wir keine Spielstätten suchen und auch größere Umbauten bleiben uns erspart.“

Doch nicht nur Inliner-Fahren und der geschickte Umgang mit dem Hockeyschläger sind diese Woche angesagt: Um die Veranstaltung mit weiteren Lerninhalten zu bereichern, wurde noch ein „Mini-Seminar“ zur gesunden Ernährung angegliedert. Dafür steht jeden Morgen zuerst ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Tegut kommt ausschließlich gesundes auf den Tisch.

Weitsicht auch bei den anschließenden Trainigseinheiten: Hier gehört ein gezieltes Aufwärmen und ein sogenannter „Cool down“ zum festen Tagesablauf. „Nach dieser Woche sollte jedem klar sein, dass es besser ist, sich ordentlich aufzuwärmen und seine Muskulatur auf Temperatur zu bringen, bevor man mit dem Sport beginnt“, betont der Jugendpfleger. Die insgesamt 25 Teilnehmer setzten sich sowohl aus Neulingen als auch aus Fortgeschrittenen zusammen, die bereits das reguläre Angebot wahrnehmen.

Der Zusammenschluss stellt für Psczolla aber kein Problem dar: „Wir wollen jedes Kind bei den Fähigkeiten und Fertigkeiten abholen, wo es gerade beim Hockey oder beim Inlinerfahren steht. Die Sache soll in erster Linie Spaß machen.“

Auf das Hockey-Abenteuer ließen sich auch vier Mädchen ein, darunter Jacqueline Andiel und Lea Jende (beide 10).

„Ich mache hier mit, weil ich auf Inlinern noch nicht richtig bremsen kann. Das will ich hier lernen“, sagt Jacqueline.

Bei ihrer Freundin Lea scheint das Hockey-Gen in der Familie zu liegen: „Mein Bruder ist auch hier“, führt sie an.

Zum Mitmachen hat sie allerdings wohl eher ihre Mutter bewegt, die früher selber auch mal Hockey gespielt hat: „Sie hat mir schon vor einiger Zeit gesagt, die Sache macht Spaß, ich soll es doch

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