Osterhasen verstecken 1000 Eier

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Großer Andrang herrschte bei der Suche nach den bunt gefärbten Eiern.   

Groß-Zimmern - So manches Kind konnte es kaum erwarten und tauchte schon vor 15 Uhr unter dem rotweißen Absperrband hindurch. Von Ulrike Bernauer

Die Kleinen wurden aber immer wieder zurück geschickt, bis mit dem Glockenschlag die Suche nach den Eiern in der Kolping-Anlage offiziell freigegeben wurde.

Die Aktiven der ehemaligen „Kinder- und Jugendlobby“ haben auch in diesem Jahr am Palmsonntag wieder viele bunt gefärbte Eier für unter sechsjährige Kinder in der Kolping-Anlage versteckt.

1 400 Eier waren es insgesamt, und so kam bestimmt kein Kind zu kurz. Manches hatte schon kurz nach drei Uhr sein Körbchen fast voll mit bunten Eiern.

Für so manchen war das nicht so einfach. Die kleine Emilie sieht das grün gefärbte Ei zunächst nicht, obwohl es nur zwei Meter vor ihr mitten auf dem Rasen liegt. Es fällt im grünen Gras kaum auf.

Hilfe von Opa

Melissa, knapp drei Jahre jung, ist zum ersten Mal auf Eiersuche. Sie wohnt mit ihren Eltern Jutta und Michael Mierzowski in Klein-Zimmern. Die Mutter findet die Aktion gut, „wir haben immer darüber gelesen, jetzt ist sie alt genug und da sind wir gleich hier hergekommen. Eine Spende werden wir am Eingang dann auch abgeben.“

Leon (4) hat Hilfe von Opa Toni Braun und posiert nun für ein Foto. Er kennt sich in der Kolping-Anlage aus, schließlich geht er hier in den katholischen Kindergarten. Leon hat schon im vorigen mitgemacht. Ein Ei wird er dem Papa abgeben, die anderen will er jedoch selber essen.

Victoria Krauß und Birgit Karnstedt spielen die Osterhasen. Sie haben eine Kippe mit Eiern auf dem Rücken, da dürfen Kinder mal rein greifen, die mit ihrer Suche noch nicht so erfolgreich waren. Die beiden Hasen stehen auch gerne für ein Foto bereit, wobei sich die jüngeren Kinder häufig weigern. Ihnen sind die riesen großen Plüschfiguren eher unheimlich. Emma (4) hat keine Angst und stellt sich für ein Foto zur Verfügung. Sie freut sich schon darauf, dass am Ostersonntag noch einmal zu Hause im Garten gesucht werden kann.

Bevor die Kinder- und Jugendlobby um drei Uhr die Ostereiersuche freigab, waren die Damen und Herren schon am Vormittag tätig. Damit die Kleinen nicht in Konfrontation mit Hinterlassenschaften von Hunden in Kontakt kommen, wurde der Park gründlich gesäubert. „Die Entwicklung ist erfreulich“, sagt Astrid Geiß, die Groß-Zimmern im Rahmen des Projektes der Sozialen Stadt ein wenig ansehnlicher und sauberer machen will. Vor zehn Jahren wären die Müllberge, die man aus der Anlage entfernt hätte, erheblich größer gewesen. „Ganz offensichtlich bewirken die beiden Hundetoiletten etwas, das Bewusstsein der Zimmerner hat sich zum Positiven gewandelt.“

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