Partitur der russischen Seele

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Die russische Seele spiegelte sich im Konzert der Künstlerinnen: Natalija Freitag (links) und Magdalena Hermann waren im vollbesetzten Saal des „Glöckelchens“ zu hören.

Groß-Zimmern (ula) ‐ Mit einem Ausflug in die Welt russischer Romanzen und Volkslieder versüßte dieses Duo seinem Publikum den Sonntag Nachmittag: Die Künstlerinnen Natalija Freitag (Klavier) und Magdalena Hermann (Sopran) entführten die Gäste im Kulturzentrum „Glöckelchen“ in die zauberhafte Welt der schönsten russischen Melodien.

Unter dem Motto „Ein Abend im Lande Schiwagos“ wurde der Nachmittag insbesondere dem Werk Peter Tschaikowskis, Anton Rubinsteins und Spätromantiker Sergej Rachmaninoffs gewidmet.

Leidenschaft und Pathos der russischen Nation vergegenwärtigten die beiden Musikerinnen mit passioniertem Vortrag. Eingängiges Spiel und Gesang wurden in ihrem Charakter von der leidenschaftlichen Moderation Magdalena Hermanns unterstrichen.

In Gedichtzeilen und Liedtexten flocht sie Passagen aus dem Werk des russischen Nationalpoeten Alexander Puschkin ein. Sehnsucht und Leidenschaft, Trauer, Spott und Zärtlichkeit – virtuos spielte das hochkarätige Duo die gesamte Partitur der russischen Seele.

Hermann und Freitag spiegelten mit ihrem Vortrag diese blühende Emotionalität ihres Landes.

„Das ist meine Lieblingsromanze, meistens bin ich so aufgeregt, dass ich irgendwas verbaue“, kündigte die sympathische Sopranistin ein romantisches Werk an – der angekündigte Patzer in ihrem Vortrag entging dem Publikum im ausverkauften Saal jedoch völlig.

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